Im Halbfinale des rumänischen Pokals setzte sich Politehnica Timișoara nach Verlängerung gegen Dumbrăvița durch. Das Spiel endete 1:0, der entscheidende Treffer fiel in der 102. Minute. Die Gastgeber zogen damit ins Finale ein.
Die Partie blieb lange torlos, obwohl beide Seiten ihre Chancen hatten. Politehnica kam auf sieben Treffer ins Ziel, Dumbrăvița hatte nur einen Treffer auf Kurs. Nebenbei fiel die Ungleichheit bei den Eckbällen auf: neun gegen eins. Interessant wird es bei der Ballbesitzverteilung — die Gastgeber kontrollierten mit 60 Prozent das Geschehen.
Die Heimmannschaft ging nach der ersten Halbzeit besser aus der Pause. Sie steuerte 134 Attacken zusammen, während die Gäste auf 113 kamen. Doch aus den Chancen wurde wenig. Zwei Gelbe Karten pro Seite zeigen, dass das Spiel physisch wurde, ohne dass es eskalierte.
Der entscheidende Moment kam spät. In der 102. Minute fiel der Torerfolg, der über Sieg und Niederlage entschied. Die Gäste hatten keine Mittel mehr, die Situation zu kippen. Ein gelber Fehler in der Defensive, ein konsequent genutzter Moment — so entscheiden sich Spiele wie dieser.
Die Statistik spricht für sich: sieben Schüsse auf Ziel gegen einen. Dumbrăvița musste sich mit einem einzigen Versuch begnügen, der nicht reichte. Politehnica zeigte sich effizienter, wenn die Situation es erforderte. Der Sieg bedeutet den Einzug ins Pokalfinale.