Racing Club und Atlético Tucumán trafen am Sonntag im Estadio Juan Domingo Perón aufeinander. Die Begegnung in der Clausura der argentinischen Primera División endete mit 1:2 für die Gäste.
Die Partie begann mit einer VAR-Entscheidung: In der elften Minute wurde ein Strafstoß für Racing Club verhängt. Leandro Díaz scheiterte elf Meter jedoch in der vierzehnten Minute. Nebenbei fiel in der dreizehnten Minute die erste gelbe Karte für Diego Ulises Ortegoza. In der vierundzwanzigsten Minute fand dann die Führung: Lautaro Godoy nutzte den Moment und brachte Atlético Tucumán in Front.
In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild. Leonel Pérez glich in der siebten Minute aus und gab Racing Club die Hoffnung zurück. Doch die Gastgeber hielten den Ausgleich nicht lange. In der neunzigsten Minute plus drei Minuten traf Ramiro Ruiz Rodriguez. Die VAR-Bestätigung folgte in der vierundvierzigsten Sekunde – ein Tor, das die Partie entschied.
Die Statistik zeigt ein ungleiches Bild. Racing Club hielt dreiviertel des Balles bei sich, schoss vierzehn Mal und traf nur viermal aufs Tor. Atlético Tucumán kam auf sechzehn Schüsse, davon sechs aufs Ziel. Die erwarteten Tore lagen bei 1,37 für die Gastgeber und 1,38 für die Gäste – Zahlen, die über den Ausgang nichts aussagen, wenn die Umsetzung fehlt.
Für Racing Club bleibt Platz acht mit siebenundzwanzig Punkten nach sechzehn Spielen. Atlético Tucumán bleibt dreizehnter mit vierzehn Punkten. Die Gastgeber verloren zuletzt gegen Independiente Rivadavia und spielten gegen Boca Juniors unentschieden. Die Gäste hatten zuvor zwei Nullen gegen Belgrano und Instituto Córdoba notiert.
Wir hatten Racing Club als Favorit gesehen, mit einer Wahrscheinlichkeit von vierzigdrei Prozent. Der Lauf der Dinge entschied sich anders. Ein verpasster Strafstoß, ein Tor in der 24. Minute, dann das Gegentor und schließlich der Treffer in der Nachspielzeit – drei Episoden, die den Unterschied machten.