Im Achtelfinale des argentinischen Pokals setzte sich Racing Club gegen Belgrano Córdoba mit 1:0 durch. Das Spiel am 19. August endete mit einem Tor von T. Conechny in der vierten Minute. Die Gastgeber überstanden eine Phase, in der Belgrano den Ball meisterte. Und dann reichte ein einziger Moment, um weiterzukommen.
Conechny traf früh und bestimmte den weiteren Verlauf. Belgrano versuchte, das Spiel zu drehen, doch Racing hielt die Defensive. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams viele Wechsel einbrachten. In der 46. Minute kamen A. Maldonado und F. Gonzalez für Belgrano. Die Gäste suchten nach Lösungen, fanden sie aber nicht.
Zwölftminuten später folgte ein weiterer Wechsel bei Racing: T. Conechny und M. Miljevic gingen vom Platz. Die Kartenverteilung zeigte die Spannung. A. J. Benitez Cabrera und S. Solari erhielten Gelb, später N. Fernandez. Adrian Martinez beendete das Spiel als Einwechselspieler in der 91. Minute. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet.
Racing verfügte über 49 Prozent Ballbesitz, Belgrano über 51. Die Gastgeber schossen sechsmal aufs Tor, die Gäste dreimal. Von den sechs Schüssen trafen vier nicht das Ziel, bei Belgrano waren es zehn Fehlschüsse. Racing schuf zwei Torchancen, Belgrano null. Die Zahlen zeigen: Viele Bälle, wenig Gefahr.
Das Ergebnis beendet eine Negativserie bei Racing. Die letzten fünf Spiele brachten nur einen Sieg. Belgrano hingegen kam zuletzt besser weg, zwei Siege in Folge. Nebenbei bleibt festzuhalten: Im Achtelfinale zählt nicht die Tabelle, sondern der Moment. Und dieser Moment gehörte Racing.