Rapid Wien hat am Sonntag in der Bundesliga Regular Season mit 1:0 gegen Altach gewonnen. Das einzige Tor fiel in der vierten Minute durch Petter N. Dahl. Nebenbei zeigt sich, dass die Gastgeber auch in der Tabelle deutlich besser dastehen: Drei Punkte Vorsprung trennen die Teams auf den Plätzen drei und elf.
Interessant wird es bei den Zahlen zum Spielverlauf. Rapid kontrollierte mit 56 Prozent Ballbesitz und schoss insgesamt vierzehnmal, davon vier ins Tor. Die Quote von 22 Prozent trifft nicht auf die Effizienz hin, die man erwarten würde. Altach war mit 33 Prozent Trefferquote präziser, doch zwei verwertete Chancen genügten nicht, um das Ergebnis zu kippen.
In der zweiten Halbzeit gab es mehrere Wechsel. Rapid brachte in der 61. Minute Scholler, während Altach ab der 70. Minute Diawara und Dahl sowie in der 77. Minute Niehoff brachte. In der 81. Minute folgten Greil und Demir. «Und dann» dauerte es nicht lange, bis die Gäste versuchten, das Spiel zu drehen, aber die Defensive hielt stand.
Die Statistik zeigt auch die Dominanz der Gastgeber. 94 Angriffe standen 76 gegenüber, und Rapid schuf vier große Chancen gegenüber drei für Altach. Die Abwehrarbeit war unterschiedlich: Rapid leistete 22 Clearances, Altach 25. Die Schiedsrichter zeigten zwei Gelbe Karten für die Gäste, je eine für Milojevic und Zech.
Was das Ergebnis bedeutet, ist klar. Rapid bleibt mit zwölf Punkten nach fünf Spielen in den oberen Rängen und setzt seine gute Form fort. Die letzten Spiele verliefen allesamt siegreich oder zumindest positiv: 6:2, 3:0, 3:1, 3:2, 4:1. Altach hingegen liegt mit nur einem Sieg und drei Punkten weit abgeschlagen.
Es war ein Spiel, das Rapid von Beginn an bestimmte. Die Toreffizienz war nicht das Thema, aber der Sieg zählt. Altach musste sich erneut mit einer Niederlage zufrieden geben und bleibt auf dem 11. Platz.