Rapperswil und Everdun Sport trafen in der achten Runde der Challenge-Liga aufeinander. Das Spiel endete für den Gastgeber mit einem 2:0-Erfolg. «Und dann» stand die Tabelle plötzlich anders da, als man es erwartet hätte.
Der Gast beherrschte die Ballbesitzverhältnisse mit 68 Prozent deutlich. Doch «nebenbei» zeigen die Statistiken ein anderes Bild. Rapperswil schuf fünf große Chancen, während Everdun Sport nur zwei zuließ.
Bis zur siebzigsten Minute blieb der Zähler leer. Es gab keine klaren Situationen. Dann kam der Wendepunkt.
Dann entschied Y. Ryter per Strafstoß über den weiteren Verlauf. «Interessant wird es», denn die Angriffe des Gegners blieben ohne nennenswerten Erfolg. Statt Druck aufzubauen, suchte man nach Wegen, das Spiel zu öffnen. Fast eine Stunde später, in der 90. Minute und drei Sekunden, markierte L. Emini das zweite Tor. Ein Moment, der die Nerven schon lange belastet hatte.
Die Angriffe des Spiels lagen bei 46 zu 125. Everdun Sport warf sich in die Offensive, doch die Effizienz fehlte. Rapperswil verteidigte kompakt und wartete auf die eigenen Momente.
Die Tabelle zeigt die Distanz zwischen den Teams. Rapperswil bleibt mit vier Punkten auf dem neunten Platz. Everdun Sport hält den zweiten Rang mit 15 Punkten fest.