Am Freitag, den 5. September 2026, trafen in der 1. Liga Riga Marineris auf Rēzekne FA. Das Spiel endete 5:0 für die Heimmannschaft. Es war die 19. Runde der regulären Saison, und die Gastgeber zeigten, was sie können, wenn sie zusammenarbeiten. Und dann fiel der erste Treffer.
R. Owusu eröffnete die Bilanz in der 18. Minute. Nicht lange danach folgte A. Sinelnikovs in der 26. Minute. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie schnell die Gastgeber das Spiel übernahmen. A. Pavlovskis erhöhte in der 39. Minute auf 3:0. Nebenbei fiel auf: Rēzekne hatte kaum eine Chance, das Tempo mitzugehen.
Die zweite Halbzeit begann mit derselben Tendenz. M. Silins traf in der 63. Minute, und A. Grazis schloss in der 84. Minute ab. Fünf Tore, keine Antwort. Die Gastgeber hielten dreimal in Folge die null, und dieses Mal war es keine Ausnahme. Die Gäste gingen nicht nur unter, sie wurden regelrecht überrollt.
Und genau hier liegt der Punkt. Der Treffer in der 18. Minute war nicht nur ein Tor, er war ein Signal. Sobald die Gastgeber den Rhythmus gefunden hatten, kam Rēzekne nicht mehr zurück. Das Spiel war entschieden, lange bevor die Pause kam. Man könnte sagen, die Gastgeber stellten den Bus nicht auf, sondern fuhren selbst über den Platz.
In der Tabelle bedeutet das: Riga Marineris bleibt an vierter Stelle mit 44 Punkten aus 19 Spielen. 13 Siege, 5 Unentschieden, ein Verlust. Rēzekne FA liegt auf Platz 14, nur 5 Punkte aus 19 Partien. Ein Sieg, zwei Unentschieden, 16 Niederlagen. Der Abstand zwischen den Teams ist klar geworden.
Nebenbei zeigt die Form der Gastgeber etwas anderes. Sie gewannen zuletzt 3:1 gegen Rīgas FS II, 3:1 gegen Rīga II, 4:2 gegen Tukums II und 3:0 gegen Super Nova 2. Eine einzige Unentschiedennotiz gibt es – 1:1 gegen Ventspils. Die Gastgeber sind stabil, und Rēzekne hat keine Antwort darauf.
Was bleibt, ist die Tabelle. Vier Plätze trennen die Mannschaften, 39 Punkte. Das ist kein Zufall, das ist Arbeit. Und wenn die Gastgeber so weitermachen, werden sie sich teuer verkaufen. Für Rēzekne bleibt nur eines: nachzulegen, oder den Anschluss zu verlieren.