Am Samstagabend endete das Achtspiel der Clausura zwischen Rosario Central und Newell's Old Boys mit 1:1 im Estadio Doctor Lisandro de la Torre. Die Gastgeber lagen nach einem Treffer von Gaston Avila zur Halbzeitpause in Führung, doch in der Nachspielzeit glich ein durch VAR bestätigter Treffer von Juan Ignacio Ramírez aus. «Und dann» kam es, wie es kommen musste – ein Punktgewinn für die Gäste.
Die Partie war von der ersten Minute an geprägt von einer hohen Zahl von Gelben Karten. Franco Ibarra erhielt bereits in der zweiten Minute seine Verwarnung, Escobar folgte sechs Minuten später. Cóccaro musste in der 24. Minute die Karte kassieren, Sandez in der 61., Avila in der 76., Ortega in der 79., Regiardo in der 82. und in der 90. Minute kamen Solari Ferreyra und Soto dazu. Eine Partie, die sich an der Grenze zum Vandalismus bewegte.
Rosario Central kontrollierte den Ball mit 57 Prozent, Newell's Old Boys war mit 102 Angriffen aktiv und verteidigte kompakt. Die Statistik zeigt: 94 Angriffe gegen 102, aber nur zwei Schüsse aufs Tor bei den Gästen versus sechs bei den Hosts. «Interessant wird es» bei der Umsetzung – zwei Treffer aus insgesamt zwanzig Schüssen, die meisten davon ohne Gefahr.
Die Auswechslungen kamen reihenweise. In der 59. Minute wechselte Rosario Herrera, in der 60. folgten Guch und Escobar. Sandez und Pizarro wurden in der 66. Minute ausgetauscht, Rodríguez und Copetti kamen in der 76. Minute. Mazzantti, Ortega – die Bänke waren leer, als die Nachspielzeit begann.
Was die Tabelle betrifft: Rosario Central steht mit 28 Punkten auf Platz vier, Newell's Old Boys mit 15 Punkten auf Platz vierzehn. Achtzehn Spiele, sechzehn für jede Mannschaft. Der Punktgewinn ändert nichts an der Position, aber er beendet die Serie ohne Sieg für die Gäste – drei Spiele, in denen Newell's nicht gewann.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt, mit fünfzig Prozent Sicherheit. Der Matchplan war einfach: Rosario sollte durchhalten und die bessere Ballkontrolle nutzen. «Nebenbei» passierte etwas anderes – die Gäste blieben dicht, nahmen die Karten in Kauf und warteten auf den Moment, in dem Rosario schluderte. Ramírez' Treffer in der 90. Minute war dieser Moment. Kein Drama, nur ein weiterer Punkt im kalten Aргентинien.