Sieben Tore, ein klares Bild
Am Donnerstagabend in Rotkreuz endete die Partie gegen Bellinzona mit 4:1. Im Achtelfinal des Schweizer Cups war die Heimmannschaft die bessere Seite, die Tore fielen über die gesamte Spieldauer verteilt. «Und dann» setzte sich der Druck der Gastgeber durch, als die Gäste bereits in der ersten Halbzeit in Rückstand gerieten.
Die Formkurve von Bellinzona verlief in dieser Saison bergab. Vor dem Cup-Einsatz lagen drei Niederlagen in Folge, darunter ein 0:5 gegen Lausanne-Ouchy. «Nebenbei» fiel auf, dass die Gäste in ihren letzten Begegnungen kaum Punkte sammelten und nun vor einer Aufgabe standen, die sie nicht bewältigen konnten.
Rotkreuz zeigte sich von seiner konsequenteren Seite. Das Team hielt den Ball und liess den Gegner nicht zu viel Raum. Die Heimmannschaft spielte kompakt und nutzte die Schwächen der Gegner. «Interessant wird es», wenn man betrachtet, wie die Gäste reagierten — sie taten es nicht.
Die Statistik bestätigt das Bild: 4:1 nach Schlusspfiff, dazu eine klare Dominanz in den Ballbesitzverhältnissen. Die Gastgeber schossen mehr Tore, die Gäste blieben chancenlos. Das Ergebnis spiegelt wider, wer die besseren Möglichkeiten nutzte.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Bellinzona in dieser Phase nicht gefunden hat. Drei Niederlagen hintereinander, nun ein 4:1 im Cup. «Und dann» steht die Mannschaft vor der Frage, wie es weitergeht. Rotkreuz hingegen hat einen Schritt nach vorn gemacht.