San Lorenzo gewinnt knapp gegen Unión Santa Fe
San Lorenzo und Unión Santa Fe trafen in der Clausura der argentinischen Liga aufeinander, und die Gastgeber siegten mit 1:0. Das Tor fiel in der 64. Minute durch Rodrigo Auzmendi. Nebenbei: Die Partie endete mit einer VAR-Entscheidung, die den Ausgang nicht mehr veränderte.
Die erste Hälfte war von Disziplin geprägt, bevor der Ball in der 64. Minute die Führung entschied. Auzmendi nutzte den Moment, und die Gäste standen tief und kompakt, ohne große Chancen zuzulassen. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet: San Lorenzo hatte vier große Chancen und ein Expected Goals von 1,08, während Unión Santa Fe keine einzige große Situation kreiert hatte.
Der Schiedsrichter zeigte in der 45. Minute zwei Gelbe Karten, je einen für Auzmendi und Rodriguez. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit wurde es unruhig, und die Gäste reagierten mit einer Einwechslung durch Vargas. Die Gastgeber hingegen legten ein verbessertes Angebot vor, als Alvarez in der 55. Minute kam.
Die Statistik spricht für die Dominanz von San Lorenzo: 54 Prozent Ballbesitz, acht Treffer aufs Tor gegenüber nur einem der Gäste. Unión Santa Fe hingegen liess wenig laufen und verpasste die wenigen Möglichkeiten. Die Gastgeber hatten 125 Angriffe, die Gäste nur 95, und die Quote der Torschüsse war deutlich unterschiedlich.
Am Ende stand ein Sieg, der die Tabelle nicht über den Haufen warf. San Lorenzo bleibt auf Platz sieben mit 22 Punkten, Unión Santa Fe auf Platz acht mit 21 Punkten. Der Unterschied bleibt marginal, und beide Teams hatten ihre eigenen Probleme in den letzten Spielen.
Die Gastgeber verloren zuvor gegen Huracan und Central Córdoba, während die Gäste gegen Central Córdoba und Lanús gewechselt hatten. Dieser Sieg beendet eine Serie von Niederlagen für San Lorenzo, aber er ist kein Durchbruch, sondern ein weiterer Schritt.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass drei oder vier Momente den Match entschieden haben. Der Rest war Hintergrund, und die Zahlen bestätigen, was die Augen gesehen haben: San Lorenzo war besser, aber nicht überragend.