Freiburg gewinnt gegen Union Berlin
Am Freitagabend traf die Frauenmannschaft von Freiburg auf Union Berlin im Draisestadtion, die Partie endete 1:0 für die Gastgeberinnen in Runde 2 der regulären Saison der Frauen-Bundesliga.
Interessant wird es, wenn man auf den Spielverlauf zurückblickt. In der 54. Minute schlug L. Karl zu und damit haben die Partie im Alleingang entschieden, zumindest was das Tor angeht. Bis dahin blieb es ausgeglichen, und nebenbei fiel auf, dass beide Seiten ihre Chancen nicht nutzten.
Die Disziplin war kein Thema – bis auf die Gelben Karten. L. Grawe (39.), T. Schneider (50.), E. Memminger (57.), I. Acikgoz (58.), S. Weidauer (60.), L. Kamber (71.) und J. Janssens (90+4.) mussten sich beim Schiedsrichter melden. Das war ein Match, in dem keiner stehen bleiben wollte, und der Wechsel stockte bei einigen Spielerinnen.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: Union Berlin kontrollierte mit 64 Prozent Ballbesitz und führte 94 Angriffe gegen 80 der Freiburgerinnen. Doch die Gäste zückten nach der Pause mehrfach Gelb, und trotzdem kamen sie nie in die Zweikämpfe. Von 11 Schüssen auf das Freiburger Tor trafen nur vier ins Ziel, sieben davon gingen daneben. Und zu diesem Preis ist kein Wert mehr drin.
In der Tabelle sieht es so aus: Freiburg liegt auf Platz 8 mit 34 Punkten nach 26 Spielen, Union Berlin folgt auf Rang 9 mit 30 Punkten. Der Unterschied von vier Punkten ist nicht viel, aber er zählt am Ende der Saison.
Was bleibt, ist der Moment, in dem der Ball im Netz landete. Die Zahlen sagen wenig aus, wenn man den Match nicht gesehen hat. Drei- vier entscheidende Episoden, und der Rest ist Hintergrund – das ist der Eindruck, den man mitnimmt.