Im ersten Qualifikationsrunden-Spiel des KNVB-Pokals setzte sich Genemuiden am 1. September 2026 mit 2:1 gegen Lisse durch. Die Gastgeber hatten es nicht leicht, der Gast dominierte den Ballbesitz deutlich. Interessant wird es erst in der zweiten Halbzeit, als die Partie offen wurde.
In der 54. Minute schlugen zwei Treffer innerhalb weniger Minuten ein. Zuerst verwertete M. van Rooijen eine Chance für Genemuiden, dann glich S. Egbers für Lisse aus. Und dann zeigte sich, wer die Situation besser nutzte.
Genemuiden ließ sich nicht entmutigen. In der 80. Minute traf J. Alkemade und brachte die Gastgeber in Führung. Nebenbei fiel auf: Die Gastgeber hatten drei Gelbe Karten, während Lisse nur eines kassierte – Disziplin allein entschied nicht.
Die Statistiken zeichnen ein Bild, das nicht ganz zur Ergebnislinie passt. Lisse beherrschte 67 Prozent der Ballbesitzzeit und absolvierte 121 Angriffe, Genemuiden kam auf 33 Prozent und 77 Angriffe. Das Verhältnis ist zerrüttet zwischen Dominanz und Effektivität.
Lisse zeigte zuletzt Mix aus Erfolg und Rückschlag: 4:2 gegen Aalsmeer und 4:0 gegen TOGB, danach aber zwei Niederlagen gegen ADO '20. Genemuiden hatte mit 1:1 gegen HHC und 0:2 gegen Volendam wechselhafte Leistungen gezeigt.
Der Sieg bedeutet für Genemuiden den nächsten Schritt im Pokal. Für Lisse ist es ein Rückschlag nach den frühen Saisonsiegen. Ein Fehler entscheidet oft mehr als die Zahlen auf dem Papier.