Es-SD Raiders gegen Macarthur — 1:1 nach Verlängerung, Elfmeterschießen
Im Achtelfinale des australischen Pokals traf Es-SD Raiders auf Macarthur. Die Begegnung endete nach Verlängerung unentschieden, und erst das Elfmeterschießen brachte Klarheit. Das Spiel dauerte bis zur hundertfünfzehnten Minute, bevor die Entscheidung fiel.
Der entscheidende Moment kam spät. Z. Helweh traf in der einhundertsiebten Minute, doch H. Politidis verwandelte einen Eigentor in der einhundertzehnten Minute zum Ausgleich. Und dann ging es ins Elfmeterschießen, wo die Nerven auf den blanken Draht gingen.
Im Elfmeterschießen zeigte sich, wer den kühlen Kopf behielt. J. Machar Reec eröffnete für Macarthur, R. Eremugo folgte. S. Malfara und A. El-Sabeh trafen ebenfalls. Dann verpasste L. Vickery — das war der Wendepunkt. C. Ragg, M. Lee, Z. Helweh und J. Malbasa verwandelten alle für Es-SD Raiders.
Die Gelben Karten zeugten von der Intensität. M. Pratezina erhielt in der fünften Minute nach Spielbeginn die erste Verwarnung, C. Talbot folgte in der vierundsechzigsten. L. McGrath und S. Krslovic wurden später zur Kasse gebeten. Interessant wird es, wenn man die Substitutionen betrachtet — neun Wechsel wurden vorgenommen.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Macarthur kontrollierte mit zwei Dritteln Ballbesitz und hatte 153 Angriffe. Es-SD Raiders lag bei 145 Angriffen und 34 Prozent Besitz. Die Torschüsse waren ungenau — bei Raiders trafen sieben von neun Versuchen, bei Macarthur nur einer von vier.
Das Ergebnis bedeutet, dass Es-SD Raiders ins Viertelfinale einzieht. Die Gastgeber hatten zuletzt drei Siege in Folge gefeiert, bevor sie gegen Macarthur scheiterten. Macarthur bleibt in der Runde, doch die Reise geht weiter — oder endet hier.