Am Donnerstagabend trafen Servette Chénas Frauen auf Aktobe in der 2. Qualifikationsrunde der UEFA Women's Champions League. Die Gastgeberinnen gewannen 4:0 und beendeten damit die Begegnung ohne Zweifel. Und dann zeigte sich, wie klar die Differenz war.
M. Sobal eröffnete die Rechnung in der 20. Minute. Das Spiel drehte sich ab dort nach vorne, Aktobe fand keinen Anschluss. Nebenbei fiel die Substitution von A. Kamimura in der 46., ein Hinweis darauf, dass die Gäste etwas verändern wollten.
In der zweiten Halbzeit erhöhte P. Hernandez in der 68. Minute. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie Servette die Kontrolle behielt. T. Andonova erhielt in der 52. Minute eine Gelbe Karte, aber das änderte nichts am Ablauf. Hernandez traf nochmals in der 85., G. Nein folgte in der 91. Minute.
Die Zahlen sprechen für sich: Servette führte 133 Angriffe gegen 93 der Gäste. Der Ball lag 65 Prozent der Zeit bei den Frauen aus Genf, Aktobe kam auf 35. Sechs Treffer auf dem Ziel bei sechs Versuchen abseits — das ist Effizienz, die Aktobe nicht hatte. Die Gäste parierte glänzend, aber nur gegen sechs Schüsse.
Substitutionen kamen auf beiden Seiten: L. Strik und M. Sobal für Servette, K. Zhumabaikyzy für Aktobe. Die Gastgeberinnen warfen sich in jeden Ball, während die Gäste nach dem ersten Gegentor den Rhythmus verloren. Keine Rote Karte, aber die Linie war gezogen.
Servette setzt damit eine Serie fort, die seit Mai läuft. 4:0 gegen Zürich, 2:0 gegen Young Boys, 3:0 gegen Dynamo-BGU — diese Ergebnisse sprechen für eine Mannschaft, die gerade ihren Lauf gefunden hat. Aktobe hingegen beendet eine Negativserie, die mit zwei Niederlagen in Folge begonnen hatte. Die Partie im Alleingang entschieden die Frauen aus der Schweiz, und das Ergebnis wird sich sehen lassen.