Am Freitagabend traf Servette im Rahmen der fünften Runde der Schweizer Superliga auf Luzern. Das Spiel endete 1:1, nachdem beide Seiten je ein Tor erzielt hatten.
Die Gastgeber gingen früh in Führung. Miroslav Stevanović traf in der 14. Minute zum 1:0. Doch dann verlor Luzern völlig den Faden, als Oscar Kabwit in der 20. Minute des Feldes verwiesen wurde. Der Kapitän von Servette zog die Mannschaft mit sich, doch interessant wird es, als Andrejs Cigaņiks bereits in der 31. Minute ausgleichen konnte.
Servette riess den Sack zu und liess sich nicht beirren. Nebenbei leisteten sie sich zu viele Fouls und sammelten vier gelbe Karten. Lilian Njoh, Samuel Mráz, Marco Burch und Pedro Naressi standen nach der Pfiff哨e rot auf dem Papier.
In der zweiten Halbzeit wurden viele Kräfte schonend eingesetzt. Daniel Mikołajewski, Tiemoko Ouattara und David Douline kamen für Luzern. Bei Servette wechselten Mio Zimmermann, Quentin Maceiras, Matteo Di Giusto und Tyron Owusu. Lilian Njoh ging in der 90. Minute wieder vom Platz.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Servette kontrollierte 64 Prozent des Balls und führte 141 Angriffe. Luzern kam auf 64. Doch Servette verballerte ihre Chancen. Sie schossen 18 Mal im Strafraum, doch null grosse Torchancen wurden kreiert. Luzern hingegen liess sich nicht beirren und kreiierte zwei grosse Chancen bei nur 64 Angriffen.
Der Unentschieden lässt Servette auf dem zehnten Platz mit vier Punkten nach vier Spielen zurück. Luzern steigt mit fünf Punkten aus fünf Begegnungen auf den neunten Rang.