Zwölf Minuten vor Schluss fiel die erste Veränderung. Romelle Donovan und Thomas Cannon wurden für Sheffield United eingewechselt, und dann ging es weiter. Zehn Minuten später kam Joe Rothwell aufs Feld, wenig später Jay Stansfield. Sam McCallum und Patrick Bamford folgten, dann Seung Ho Paik. Carlos Vicente und August Priske schlossen die Reihe ab. Neun Spielerwechsel in der zweiten Halbzeit, das sagt mehr über die Taktik als über den Spielverlauf.
Sheffield United und Birmingham City spielten unentschieden, null zu null. Die Statistik zeigt, wer mehr wollte. Birmingham hatte fünfzigfünf Prozent Ballbesitz, Sheffield vierzigfünf. Die Gäste warfen acht Eckbälle heraus, die Herren zwei. Aber die Schüsse zählen nicht immer. Birmingham schoss sechsmal ins Feld, Sheffield dreimal. Von außen traf keiner, von innen landeten vier Bälle für Sheffield, sechs für Birmingham.
Interessant wird es bei den Chancen. Birmingham hatte eine große Gelegenheit kreiert, Sheffield auch eine. Die erwarteten Tore lagen bei null Komma siebenundfünfzig für die Gäste, bei null Komma zweiundneunzig für die Herren. Zwei Schüsse auf das Tor kamen von Birmingham, einer von Sheffield. Der Keeper von Sheffield hielt zwei Bälle ab, der von Birmingham einen. Nebenbei: keine Karten, keine Platzverweise, keine Unfälle.
Die Luftkämpfe waren gleichverteilt, sechzigfünf für jede Seite. Birmingham gewann siebenundzwanzig, Sheffield vierzig. Das bedeutet, dass die Herren im Zweikampf stärker waren, auch wenn sie weniger Kontrolle hatten. Die Passgenauigkeit spricht eine andere Sprache. Birmingham traf zweihundertvierundfünfzig von dreihundertsechsundsechzig Versuchen, Sheffield einhundertachtundneunzig von dreihundertsieben.
Der Tabellenstand nach diesem Spiel bleibt unverändert. Birmingham steht auf Platz zehn mit sieben Punkten, Sheffield auf Platz fünfzehn mit sechs. Beide Teams haben fünf Partien absolviert. Birmingham hat null Niederlagen, Sheffield eine. Das Ergebnis ändert nichts an der Reihenfolge, aber es zeigt, dass Birmingham in der Defensive stabil ist und Sheffield im Offensivspiel noch nach Lösungen sucht.