Siarka Tarnobrzeg und Zagłębie Lubin trafen in der Runde der 64 im Pokal aufeinander. Das Spiel endete 3:2 für die Gastgeber aus Tarnobrzeg. Der Sieg bedeutet das Aus für die Gäste aus Lubin. Interessant wird es bei der Analyse der Statistik, denn dort zeigt sich ein deutliches Bild.
Einen Moment nach sechs Minuten markierte M. Urbanski einen Eigentor. Und dann folgten die ersten Verwarnungen: C. Popielec in der neunten Minute, P. Czerech in der zwölften. F. Zaczek erhielt in der 31. Minute die nächste gelbe Karte. Die Gastgeber standen hinten offen wie ein Scheunentor, doch die Gäste fanden nicht den entscheidenden Durchbruch.
In der zweiten Hälfte übernahm Siarka die Initiative. P. Peciak erzielte in der 47. Minute den Ausgleich. D. Michalski erhöhte in der 65. Minute auf 2:1. A. Kromka sicherte mit dem Treffer in der 77. Minute den Vorsprung. Nebenbei sei erwähnt, dass die Gäste trotz 74 Prozent Ballbesitz nur 60 Angriffe zustande brachten.
Die Gäste versuchten noch einmal nachzulegen. In der 90+5. Minute verwandelte A. Wozniak einen Elfmeter zum 3:2. Damit war das Spiel entschieden. Siarka Tarnobrzeg reiste nicht als Statist an, sondern präsentierte sich in den entscheidenden Momenten gefasst.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Siarka kam auf 26 Angriffe, Zagłębie auf 60. Beide Teams hatten null Eckbälle. Der Ballbesitz verteilte sich 26 zu 74 Prozent. Viele Schüsse bei einem Tor bedeuten, dass die Chancen verpasst wurden.
Der Sieg bedeutet für Siarka Tarnobrzeg den Einzug in die nächste Runde. Für Zagłębie Lubin ist die Saison im Pokal beendet. Die Gäste hatten zuletzt mit null zu null gegen Pogon Szczecin und Radomiak gespielt. Und dann kam dieses Spiel, und es endete anders als erwartet.