Das Spiel zwischen Rapid und Raindorf Altach endete 0:1 in der Frauenliga, Regular Season - 4 am 23. August. Der entscheidende Moment kam in der 48. Minute, als A. Masinovic ein Eigentor erzielte. «Und dann» — so einfach fiel der Unterschied.
Zuerst sah es nach einer anderen Richtung aus. P. Mikulica erhielt in der 42. Minute die gelbe Karte, bevor das Spiel umschlug. «Interessant wird es», wenn man sich vorstellt, was hätte passieren können. Stattdessen stand die Gastgeberin plötzlich mit einem Rückstand da.
Die Trainer beider Mannschaften reagierten mit Einwechslungen. N. Ebersold kam in der 57. Minute für Rapid ins Spiel. A. Masinovic und S. Zoger wurden in der 68. Minute bei den Gästen gewechselt. L. Reisinger folgte in der 72. Minute. «Nebenbei» — diese Phasen zeigen oft, wie Teams auf Druck reagieren.
Die Gastgeberin hatte zuvor mit Unentschieden gegen Südburgenland und First Vienna aufgewartet. «Stellten auf Dreierkette um» — so etwas sucht man hier vergeblich. Raindorf Altach hingegen kam von einer Serie mit Niederlagen. «Verloren völlig den Faden» — das hatte sich nun geändert.
Ein Sieg, der wenig über die Zukunft sagt. Vier Punkte reichen für den achten Platz, aber nicht für Sicherheit. «Gaben sich nicht auf» — das steht in der Bilanz beider Teams. Was bleibt, ist die Erkenntnis: in der Frauenliga entscheidet oft ein einziger Moment.