Im Pokalwettbewerb, Runde der 64, ging am Abend des 3. September der Gastgeber Śląsk Wrocław siegreich aus der Begegnung gegen Pogoń Szczecin hervor. Das Endergebnis stand bei 2:1. Es war ein Spiel, in dem die Gastgeber zwar früh Führung nahmen, aber lange Zeit unter Druck standen.
P. Samiec-Talar prägte den Anfang. Nach einer Gelben Karte in der ersten Minute schoss er in der dritten Minute das 1:0 für den Gastgeber. Nebenbei ist das selten: Ein Torschütze, der vorher diszipliniert auffallen musste. Der Gegner konnte in der ersten Halbzeit nichts Gegensteuer geben.
In der zweiten Halbzeit änderte sich die Dynamik. Pogoń wechselte in der 46. Minute mit H. Ali nach. Und dann kam eine Flut von Änderungen auf beiden Seiten.
Für den Gastgeber kamen in der 57. Minute gleich drei Spieler, darunter K. Linetty, ins Spiel. Die Überzahl an Angriffen der Gäste (71 zu 39) zählte sich langsam nieder. In der 64. Minute erzielte P. Mukairu den Ausgleich. Es war der Moment, in dem die Statistik aufhörte, abstrakt zu sein. Die Gäste hatten mehr Bälle im Zielbereich, aber die Gastgeber blieben gefasst.
Interessant wird es erst in der Schlussphase. In der 84. Minute schoss Y. Matsenko den 2:1-Siegtreffer. Sofort danach wurden auf beiden Seiten weitere Spieler eingewechselt, um die Zeit zu überbrücken. Für den Gastgeber reichte es am Ende, um in die nächste Runde einzuziehen.
Die Zahlen zeigen ein ungleiches Bild. Beide Mannschaften hatten je 50 Prozent Ballbesitz. Doch die Gäste schossen siebenmal auf das Tor, während die Gastgeber vier Versuche hatten. Viele Schüsse mit einem Tor – das bedeutet, dass die Chancen vergebens gingen.