In der sechsten Runde der FNL traf Slavia Prag II am Sonntag in Prag auf Opava. Das Spiel endete 3:3, nachdem beide Mannschaften jeweils drei Tore erzielt hatten. Der Unentschieden war am Ende gerecht, denn keiner der Kontrahenten konnte den anderen besiegen. Interessant wird es bei der Betrachtung der einzelnen Phasen.
P. Juritka eröffnete in der fünften Minute per Elfmeter die Torschützenliste für die Gastgeber. T. Mudry antwortete acht Minuten später und brachte Opava in Führung. M. Helesic erhielt in der 18. Minute die erste Gelbe Karte. L. Savovic glich in der 31. Minute aus, ehe K. Belzik in der 35. Minute ebenfalls per Strafstoß wieder führte. M. Solarte sah in der Schlussviertelstunde die Gelbe Karte.
Der zweite Durchgang begann mit weiteren Disziplinarmassnahmen. O. Lehoczki wurde in der 60. Minute verwarnt. L. Savovic erzielte in der 54. Minute sein zweites Tor und stellte den Ausgleich her. Nebenbei bemerkenswert: Die vier Wechsel in der zweiten Halbzeit deuteten auf Taktikwechsel hin. T. Necid und A. Rajnoha kamen für Slavia, T. Mudry und F. Cejka für Opava.
A. Aidara traf in der 75. Minute zum 3:3 und sorgte für die Entscheidung. J. Kolisek erhielt zuvor die Gelbe Karte. D. Barcot wurde in der 80. Minute verwarnet. B. Lacik kam als letzter Spieler für Opava. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz, das war bei Slavia zu beobachten. Und dann endete das Spiel unentschieden.
Die Statistiken zeigen: Opava hatte mit 89 Angriffen mehr Ballbesitz als Slavia mit 77. Die Ballbesitzverteilung lag bei 47 zu 53 Prozent. Beide Teams landeten je vier Schüsse ins Ziel. Slavia vergab vier, Opava drei. Die Eckbälle verteilten sich mit 4 zu 6 klar auf die Gäste.
Slavia Prag II bleibt damit nach sechs Spielen mit einem Plus von zwei Punkten unterwegs. Die letzten Spiele zeigten eine stabile Phase mit vier Siegen in fünf Partien. Opava liegt nach der 2:2-Unentschieden gegen Trinec weiter auf Sichtweite. Das Torverhältnis von 12 zu 12 spricht für beide Seiten.