Am Sonntagabend trafen Spartak Kostroma und Ufa in der ersten Liga aufeinander, und das Spiel endete 1:1. Die Gastgeber gingen nach fünfzig Minuten in Führung, als A. Kalmykov einen Kopfball verwertete. Ein Elfmeter einundsechzig Minuten später blieb ungenutzt, und erst in der Schlussphase glich N. Tarasov per Eigentor aus. Interessant wird es, wenn man den Ablauf betrachtet.
Kalmykov entschied die erste Hälfte für Kostroma, nachdem Ufa den Ball stärker kontrolliert hatte. Der Stürmer hatte eine klare Chance, doch der Versuch nach der Pause scheiterte am Pfosten. Und dann kam die Umstellung, die Ufa mehr Raum gab, aber auch mehr Fehler produzierte. Die Gastgeber überliessen dem Gegner den Ball, fanden nie ins Spiel und warteten seit Wochen auf einen Sieg.
Die Statistik zeigt das Bild deutlich: Ufa besass fünfzig zwei Prozent des Balles und warf alles nach vorn, während Kostroma mit sieben Treffern auf das Tor treffsicherer blieb. Drei gelbe Karten pro Mannschaft, keine Roten, ein Elfmeter, der nicht fiel. Viele Schüsse, aber nur zwei Treffer — die Chancen gingen weitgehend durch.
Beide Teams kamen mit unterschiedlicher Stimmung in die Partie. Kostroma hatte drei Siege in Folge erreicht und spielte zu Hause sicher. Ufa dagegen verlor das letzte Spiel drei zu null gegen Ural und glichen zuvor gegen Kamas aus. Der Platz war schwer, die Konzentration brach in der Schlussviertelstunde.
Nach dem Spiel steht Kostroma mit neunzehn Punkten auf dem fünften Platz, Ufa bleibt mit fünfzehn Punkten auf Rang sechs. Die Tabelle ändert sich kaum, doch der Moment zählt. Nebenbei fiel auf, wie schnell Ufa nach dem Rückstand reagierte — nicht durch Taktik, sondern durch einen Fehler des Gegners.