Spartak Myjava und Górnik Zabrze trafen am Freitagabend in der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Women's Champions League aufeinander. Das Spiel endete 2:4 für die polnische Mannschaft. Interessant wird es, wenn man sich die Tordifferenz ansieht — vier Treffer aus dem Nichts.
In der fünften Minute sah B. Vargova die erste gelbe Karte. Und dann kam der Ausgleich durch einen Elfmeter: A. Bogorova verwandelte in der vierzehnten Minute zum 1:1. Nebenbei fiel auf, dass Górnik den Druck nicht sofort ausbaute. In der zwanzigsten Minute drehte N. Stanovic das Spiel, gefolgt von einem weiteren Elfmeter durch K. Miksone in der sechsundzwanzigsten Minute. Drei Tore in elf Minuten, und dann lag Spartak hinten.
W. Wojcik erhöhte in der achtunddreißigsten Minute auf 1:4. Die Gastgeberinnen reagierten nicht mit Angriffen, sondern mit Verteidigung. In der zweiten Halbzeit kam N. Stanovic vom Platz, ersetzt durch M. Dimitrijevic. Dann kam die gelbe Karte in der vierundachtzigsten Minute — wer auch immer sie erhielt, sie änderte nichts am Spielverlauf.
Górnik schoss siebzehnmal auf das Tor, Spartak fünf. Die Statistik zeigt: viele Versuche, wenig Treffsicherheit bei den Hausherren. Die Ballbesitzverteilung lag bei fünfzig zu fünfzig, aber das Verhältnis ist zerrüttet — wer den Ball hat, schießt nicht.
Spartak Myjava scheidet aus der Qualifikation aus. Górnik Zabrze steht mit einem Bein in der nächsten Runde. Der Sieg beendet die Serie von drei Niederlagen in Folge, die die Polinnen zuletzt sammelten.