In der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Women's Champions League trafen St. Pölten und Sporting Lissabon aufeinander. Das Spiel endete 1:1 nach Verlängerung, Sporting setzte sich im Elfmeterschießen durch.
F. Vago brachte St. Pölten in der 94. Minute in Führung. T. Encarnacao glich für Sporting in der 111. Minute aus. Beide Tore fielen also in der Verlängerung. «In der Nachspielzeit» wäre hier nicht passend, denn das Spiel ging noch dreimal darüber hinaus.
Das Elfmeterschießen dauerte vier Runden. Sporting traf viermal und verfehlte keinen Elfmeter. St. Pölten traf dreimal und verfehlte zweimal. «Erzwangen die Entscheidung» trifft es nicht ganz, Sporting war hier klarer. Das Ergebnis bedeutet: Sporting qualifiziert sich für die nächste Runde.
Die Statistik zeigt: Sporting dominierte mit 63 Prozent Ballbesitz und 140 Angriffen. St. Pölten kam auf 37 Prozent und 72 Angriffe. Die Gastgeber hatten zwei Schüsse aufs Tor, Sporting fünf. Viele Angriffe, aber das Tor entschied erst in der Verlängerung.
St. Pölten spielte in letzter Zeit gut: 4:3 gegen Young Boys, 1:0 gegen Austria Wien. «Seit acht Spielen ungeschlagen» stimmt so nicht, aber die Ergebnisse zeigen Stabilität. Sporting war zuletzt 5:0 gegen Sisters Odessa, 0:0 gegen Racing Power. «Sind seit fünf Spielen ungeschlagen» wäre übertrieben.
Die gelben Karten: M. Rukavina (27.), J. Martins (52.), eine weitere (56.), L. Matavkova (61.), Filipinha (78.). Insgesamt zwei pro Team. «Verloren die Nerven» ist nicht belegbar, aber es gab Kontroversen.