In der sechsten Runde der Challenge League setzte sich Stade Lausanne-Ouchy zu Hause mit 3:0 gegen Étoile Carouge durch. Die Gastgeber standen vor dem Spiel auf dem ersten Platz mit vier Siegen und zwei Unentschieden in sechs Partien, die Gäste lagen auf dem sechsten Rang mit acht Punkten. Und dann zeigte sich, wie klar die Hierarchie in der Tabelle bereits war.
Die erste Halbzeit wurde von Strafstößen bestimmt. In der 29. Minute scheiterte Itaitinga am Elfmeter, nebenbei erhielt Tritten die erste Gelbe Karte. Vier Minuten später traf M. Sartoretti beim zweiten Strafstoß zum 1:0. Die Gastgeber kontrollierten das Spiel, die Gäste kamen kaum über eigene Balleroberungen hinaus.
In der zweiten Halbzeit sorgte R. Freitas in der 72. Minute für die Verdopplung. Interessant wird es, wenn man sich die Substitutionen ansieht: In der 60. Minute brachte Lausanne-Ouchy gleich drei Spieler für die Pause. J. Carrasco erhöhte in der 90. Minute auf 3:0, während Étoile Carouge defensiv keinen Raum ließ.
Die Statistiken bestätigen das Bild. Lausanne-Ouchy hatte 52 Prozent Ballbesitz, 13 Schüsse davon sieben auf das Tor, vier große Chancen. Die Gäste schossen sieben Mal, nur drei Mal traf der Gegner ins Ziel, eine einzige große Chance entstand. Und dann die Passgenauigkeit: 442 von 504 Pässen bei den Hosts, 389 von 450 bei den Gästen.
Die Konsequenz ist einfach. Mit dem Sieg bleibt Lausanne-Ouchy Tabellenführer, hat nun 17 Punkte nach sieben Spielen. Étoile Carouge rutscht weiter ab, bleibt bei acht Punkten auf dem sechsten Platz. Der Abstand zur Spitze wächst auf neun Punkte. Nebenbei zeigt die Statistik auch die Disziplinprobleme: drei Gelbe Karten pro Seite, keine Roten, aber genug Fouls, um das Tempo zu bremsen.