Stad Nöschel und Nöschel-Zack trafen sich am Freitagabend in der Challenge League, das Spiel endete 1:3. Die Gäste gewannen klar, wobei das Spiel bereits in der ersten Viertelstunde entschieden zu sein schien.
Und dann kam die erste Entscheidung. In der 31. Minute erzielte E. Abedini den Führungstreffer für die Gäste. Zwei Minuten später folgte das Eigentor von L. Bergsma — interessant wird es, wenn man bedenkt, wie schnell die Gastgeber danach reagierten. Sie änderten zur Pause das System, fünf Spieler wurden gleichzeitig ausgewechselt, eine ungewöhnliche Entscheidung von der technischen Bank.
In der 72. Minute glich P. Ambrose aus, nachdem er in der 61. Minute bereits für die Gäste eingewechselt worden war. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber in dieser Phase mehr Angriffe starteten — 81 gegenüber 78 — aber die Effizienz fehlte. Die Gäste verwerteten ihre Chancen präziser.
Der dritte Treffer folgte in der 84. Minute durch denselben Ambrose. L. Ribeiro erhielt in der 89. Minute die gelbe Karte, als die Gastgeber die Nerven verloren. Die Szene ging in die Überprüfung, aber die Entscheidung stand bereits fest.
Die Statistiken zeigen ein Bild, das zum Ergebnis passt. Die Gastgeber hatten 51 Prozent Ballbesitz und 447 Pässe, aber nur vier Treffer auf das Tor — die Schussgenauigkeit lag bei 33 Prozent. Die Gäste brauchten weniger Ballkontakte mit 422 Pässen und 49 Prozent Besitz, dafür traf ihre Genauigkeit mit 42 Prozent besser. Zwei Großchancen gegen eine — das war der entscheidende Unterschied.
Die Gastgeber stehen nach sieben Spielen auf dem zehnten Platz mit zwei Punkten, ohne Sieg. Die Gäste sind mit neun Punkten auf Platz sieben und haben gezeigt, dass sie gegen Mannschaften kämpfen können, die mehr Ballbesitz behaupten. Die Tabelle wird sich in den kommenden Spieltagen noch ändern, aber heute zählte nur die Effizienz.