Stal Rzeszów besiegte Polonia Warschau am Samstag in der siebten Runde der Ersten Liga mit 2:1. Das Spiel endete nach einem knappen Sieg der Hausherren, die sich gegen einen dominierenden Gegner behaupteten. Die Punkteverteilung ändert nichts an den Positionen, doch der Sieg hat Gewicht für beide Mannschaften.
Die Szene begann schnell. In der zehnten Minute legte S. Goss nach, und Stal ging in Führung. Und dann folgte eine knappe Minute, in der J. Budnicki den Ausgleich dachte. Der VAR sah anders: Abseits, Tor annulliert. Die Spieler sahen kurz auf, dann ging es weiter. In der einundzwanzigsten Minute erhielt Goss selbst die erste gelbe Karte. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie Stal die Führung verteidigte.
Polonia kontrollierte das Spiel, ohne die Lücke zu finden. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber weniger Angriffe hatten, aber effektiver waren. In der neununddreißigsten Minute traf W. Brzek zum 2:0. Der Ruhestand dauerte nicht lange. Nach der Pause kam I. Durmus in der fünften Minute nach der Halbzeitpause und reduzierte den Rückstand. Die Szene ging in die Überprüfung, als Polonia nach dem Anschlusstor mehr Druck machte.
Die Statistik zeigt das Muster klar. Polonia hatte 133 Angriffe, Stal zwölf. Die Ballbesitzverteilung lag bei 63 zu 37 Prozent. Die Quote ist gestiegen für die Hausherren, obwohl sie weniger als die Hälfte der Angriffe starteten. Zwei Schüsse ins Tor von Stal reichten, vier von Polonia nicht. Die Quote ist gestiegen für die Gäste, doch die Torausbeute blieb fern.
Die Tabelle änderte sich nicht dramatisch. Stal bleibt auf Platz zwölf mit acht Punkten, Polonia auf Platz sechs mit zehn. Der vierte Sieg in Serie für Stal nach dem 3:0 gegen Podbeskidzie und der 1:0 gegen Unia Skrzyniewice zeigt eine andere Phase. Polonia verlor die Konzentration in der Schlussphase und ließ nichts anbrennen, als es auf den Sieg ankam.