Stoke City und Hull City trennten sich im Achtelfinale des Ligapokals am bet365 Stadium mit einem 1:1 nach Verlängerung. Im Elfmeterschießen setzte sich die Auswärtsmannschaft mit 5:4 durch. Das Tor zum 1:1 fiel in der 45. Minute, als Kieran Dowell für Hull gleichstellte.
Robert Boženík brachte Stoke in der 39. Minute in Führung. Kurz vor der Pause glich Dowell aus. Beide Treffer entstanden in der ersten Halbzeit, danach blieb das Spiel über weite Strecken ausgeglichen. Nebenbei fiel auf, dass Stoke den Ball seltener hielt, dafür aber häufiger in die Tiefe ging.
In der Verlängerung wurden die Elfmeter vergeben. Stoke traf zuerst, dann Hull. Gallagher, Lawal und Soumare verwandelten für die Heimmannschaft, Morita, McNair, Stroud, Millar und Belloumi für die Gäste. G. Hirst verschoss den fünften Versuch für Stoke. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass Stoke in der regulären Spielzeit mehr Schüsse abgab, aber weniger konsequent nutzte.
Die Statistiken zeigen: Stoke hatte 44 Prozent Ballbesitz, Hull 56. Erwartete Tore lagen bei 0,9 für Stoke und 1,9 für Hull. Viele Schüsse bedeuteten nicht mehr als ein Treffer. Stoke schoss 9-mal in den Strafraum, Hull 12-mal. Die Effizienz unterschied sich deutlich.
Hull zog ins nächste Pokalrund weiter. Stoke verpasste die Chance, sich im Wettbewerb zu behaupten. Die Heimmannschaft hatte zuletzt drei Niederlagen in Folge eingefahren, bevor das 1:1 gegen Valencia den Lauf unterbrach. Hull hingegen kam nach einem 2:0 gegen Manchester United gut in die Saison. Das Elfmeterschießen entschied nun über den Fortgang.