In der vierten Runde der ungarischen zweiten Liga setzte sich Szentlőrinc am Samstag mit 3:2 gegen Čakovar durch. Die Gastgeber eröffneten früh und führten nach dem ersten Durchgang klar, bevor die Gäste im zweiten Abschnitt zurückkamen. Das Spiel endete mit einem Heimsieg, der die Tabelle nach unten hin etwas durchmischt.
Schon in der dritten Minute traf B. Schmidtka, zwei Minuten später legte B. Rideg nach. A. Samson erhöhte dann in der dreizehnten Minute auf 3:0. Das Spiel sah danach nach einer klaren Sache aus, und dann kam die eigene Torvorlage von M. Lorentz in der fünfundvierzigsten Minute. Der Ball landete im eigenen Netz, und die Gäste hatten wieder eine Chance.
Nebenbei häuften sich die Verwarnungen. In der siebten Minute nach der Pause gingen gleich zwei Karten ab, Helembai und Dencinger mussten ihre Notizbücher füllen. Samson erhielt seine Gelbe in der fünfzigsten Minute, Pesti und Meszaros folgten. Interessant wird es, wenn man sieht, wie viele Karten in so einem Spiel verteilt werden — das sagt mehr über die Stimmung aus als über die Taktik.
In der zweiten Halbzeit wurde umgestellt, und dann traf Z. Pesti in der vierundsiebzigsten Minute zum 3:2. Die Gäste warfen sich in jeden Ball, aber Szentlőrinc hielt stand. Die Einwechslungen kamen reihenweise: Samson und Meszaros gingen in der fünfzigsten Minute, Radics, Somfalvi und Varga folgten später. Rideg und Schmidtka wurden in der achtzigsten Minute ausgewechselt.
Die Statistiken zeichnen ein Bild von beiden Seiten. Die Gastgeber hatten 76 Angriffe, die Gäste 86. Der Ball lag 43 Prozent bei Szentlőrinc, 57 Prozent bei Čakovar. Aber die Schüsse: sieben auf Ziel bei den Hosts, sieben abseits, während die Gäste sechs auf das Tor trafen und vier daneben. Viele Angriffe, aber nicht immer die richtigen.
Nach diesem Spiel steht Szentlőrinc auf dem neunten Platz mit sieben Punkten aus fünf Spielen. Čakovar bleibt auf dem vierzehnten Rang mit drei Punkten aus sechs Begegnungen. Der Heimsieg bedeutet einen Schritt nach oben, die Gäste haben weiterhin Luft nach oben — und nach unten.