Das zweite Spiel der Apertura endete unentschieden, als Tauro und Umexit am Freitagabend in Panama jeweils ein Tor schossen. Die Partie dauerte bis zur Nachspielzeit, als zwei weitere Gelbe Karten das Bild vervollständigten. interessant wird es, wenn man betrachtet, wie beide Teams mit dem Ergebnis umgingen.
O. Almanza brachte Tauro nach 27 Minuten in Führung, doch die Gastgeber hielten den Vorsprung nicht lange. J. Penalba glich in der 66. Minute aus und drehte damit die Stimmung im Stadion. Nebenbei fiel auf, dass bereits vor dem Ausgleich mehrere Spieler verwarnt wurden – A. Edwards, C. Noville, A. Olivardia und E. Gondola trugen alle Gelbe Karten davon.
Die Statistik zeigt, dass Tauro zwar mehr Angriffe startete (133 gegenüber 113), aber Umexit gefährlicher bei Ecken war (7 zu 5). Die Torschüsse blieben unausgeglichen: vier Treffer auf dem Ziel für Tauro, nur zwei für die Gäste. Und dann kam der Moment, in dem beide Mannschaften klar machten, dass sie nicht unter die Räder geraten wollten.
Umexit stand mit 25 Punkten auf Platz drei, Tauro mit 21 Punkten auf Rang vier – ein Unterschied, der sich durch dieses Unentschieden kaum veränderte. Die Gastgeber hatten in den letzten Spielen keine Konstanz gezeigt, zuletzt sogar ein 0:2 gegen Sportinng San-Miguelito. Umexit hingegen war seit zwei Partien ohne Niederlage, bevor das Spiel gegen Tauro kam.
Neun Gelbe Karten in einem Spiel, das eigentlich um die Tabellenpositionen ging. Das lässt sich nicht einfach mit »beide Teams gaben alles« abhaken. Es war ein Match, in dem die physische Komponente den taktischen Teil überlagerte. Wer jetzt nach oben will, muss lernen, ruhig zu bleiben – nicht nur auf dem Platz, sondern auch unter den Druckbedingungen.