Temperley gewinnt mit Glück und Nerven
Temperley und Miedland trafen am Samstagabend in der Primera Nacional aufeinander, und die Gastgeber gewannen mit 2:1. Die Partie endete in der 90. Minute plus drei, nachdem sich beide Teams noch gelbe Karten geholt hatten. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wer die entscheidenden Momente erzwungen hat.
Die erste Viertelstunde gehörte Temperley. Bulacio traf in der elften Minute zur Führung, und Miedland reagierte mit einem Elfmeter, den Echeverria in der sechzehnten Minute verschoss. Nebenbei fiel in der fünfundzwanzigsten Minute die erste gelbe Karte für Pacheco. Die Gäste fanden kein Mittel, um aus dem Penalty die Kehrtwende zu machen.
Dann kam die zweite Hälfte, und das Spiel drehte sich. In der neunundvierzigsten Minute glich Echeverria für Miedland aus, und bereits drei Minuten später stellte Souto in der fünfzigsten Minute die Führung wieder her. Und dann war die Partie entschieden, auch wenn die Gäste weiter Druck machten. Die Szene ging in die Überprüfung, ob die Abwehrkette der Gastgeber standhielt – und sie tat es.
Substitutionen kamen auf beiden Seiten, oft um frische Beine zu bringen. Cepeda wechselte für Temperley in der einundvierzigsten Minute, und Camano sowie Casarico kamen für Miedland in der achtundfünfzigsten Minute. In der neunzigsten Minute holten beide Teams noch einmal nach, als Arregui und Recalde die letzten gelben Karten sahen.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: Temperley kontrollierte mit 56 Prozent Ballbesitz das Spiel und kam auf 111 Angriffe gegenüber 88 der Gäste. Allerdings landeten die Gäste vier Schüsse ins Tor, während Temperley drei Treffer erzielte. Viele Chancen gingen daher bei den Gastgebern liegen, und der Sieg kam über die Effizienz.
In der Tabelle bedeutet das 2:1 für Temperley den zweiten Platz mit 46 Punkten nach 27 Spielen, während Miedland mit 41 Punkten auf Platz fünf bleibt. Die Gastgeber hatten zuvor eine Serie mit drei Siegen in fünf Spielen gezeigt, und die Gäste konnten ihre unregelmäßige Form nicht ganz abschütteln. Der Abstand von fünf Punkten bleibt bestehen.