Tigrres UANL und Vancouver Whitecaps haben in der Gruppenphase der Copa Liga am Dienstagabend mit 1:1 unentschieden gespielt. Das Spiel endete erst nach dem Elfmeterschießen, nach dem beide Mannschaften jeweils vier Treffer verwandelten. Tigrres verlor zwei Elfmeter, Vancouver ebenfalls zwei. Und dann war es vorbei.
R. Aguirre brachte Tigrres in der neunzehnten Minute die Führung, E. Sabbi glich für Vancouver in der siebten Minute der zweiten Halbzeit aus. Das Spiel wurde unübersichtlich, als D. Lainez in der 88. Minute seinen zweiten Gelben erhielt. In der 91. Minute folgte die rote Karte für N. Guzman. Zwei Spieler, beide vom Gastgeber, standen den Rest der Verlängerung zu viert.
Die Statistik zeigt, dass Vancouver mehr Ballbesitz hatte – 54 zu 46 Prozent. Tigrres hatte fünf Treffer aufs Tor, Vancouver drei. Viele Schüsse, wenig Tore, und dann diese Elfmeter-Situation. Tigrres verpasste drei Elfmeter, Vancouver zwei. Interessant wird es, wenn man sieht, dass beide Teams jeweils vier verwandelten.
Tigrres hatte in den letzten Spielen kaum Ergebnisse gebracht: 0:0 gegen Minnesota, 1:1 gegen Riel St. Louis, 2:3 gegen Querétaro. Vancouver sah nicht besser aus – 1:3 gegen Juárez, 0:1 gegen Mazatlán. Beide Mannschaften brauchten diesen Punkt. Nebenbei war die Verlängerung kein Highlight, sondern eine offene Tür für Fehler.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis für beide Gruppen nichts Entscheidendes. Die Gruppe ist noch nicht geschlossen, und die Punkteverteilung bleibt unklar. Tigrres verlor zwei Spieler, Vancouver keinen. Das ist der Unterschied zwischen einem Spiel, das man gewinnt, und einem, das man übersteht.