Am 5. September trafen die Chekhovskie Medvedi auf den HC Saratov. Die Superliga lief weiter, und die Gastgeber wollten die Niederlagenserie beenden. Das Ende stand fest: 34:27 für die Heimmannschaft.
Interessant wird es, wie die ersten Minuten verliefen. Man sah, dass die Medvedi die Kombinationsspiele im Angriff suchten und nicht vorschnell schossen. Saratov versuchte, mit schnellen Übergängen zu stören, doch die Defensive hielt stand. Nebenbei fiel auf, dass die Würfe aus der Distanz häufiger wurden. Es dauerte eine Weile, bis das Spiel in die richtige Bahnen lief.
Und dann kam der Moment, in dem die Balance kippte. Wir nannten vor dem Spiel die Tendenz für die Gastgeber, und heute stimmte diese Einschätzung. Die Spieler zückte nach der Pause mehrfach Gelb, weil sie aggressiver wurden, und das brachte den Vorsprung über die Zeit. Es war nicht nur Glück, sondern die Umsetzung einer Taktik, die man lange gesucht hatte.
Die Zahlen hinter dem Spiel sind eindeutig. In den letzten Partien lagen die Medvedi oft hinten, zum Beispiel bei der Niederlage gegen Zénit. Jetzt stehen sie wieder im Wettbewerb, und der Punktestand in der Tabelle ändert sich.
Viele Würfe gingen ins Netz, und die Torhüterarbeit war solid. Die Gäste kamen nie richtig in die Zweikämpfe, obwohl sie versuchten, Druck aufzubauen. Es war ein Sieg, der auf Trainerarbeit beruhte, nicht auf Einzelaktionen. Man sieht, dass die Mannschaft wieder zusammenrückt. Die Qualität im Abschluss war entscheidend.
Der Abstand zur Spitze bleibt zwar bestehen, aber der Weg ist geebnet. Die Medvedi haben nun die Niederlagenserie unterbrochen, die sie lange plagte. Es ist der Schritt nach vorne, und die Stimmung in der Mannschaft hat sich geändert. Wir werden sehen, wie sie das Tempo in der nächsten Runde halten.