Am 23. August 2026 traf TSV Dormagen Bayer im DHB-Pokal auf den 1. SVJ Eisenach. Das Spiel endete 26:34 für die Gäste. Eine klare Ansage, die den Verlauf bereits andeutet.
26 Tore für die Heimmannschaft, 34 für die Reisenden. Der Abstand von acht Treffern warf ein Licht auf die Begegnung. Dormagen kämpfte, doch Eisenach zeigte sich in der Defensive stärker. Nebenbei fiel auf: Beide Teams trafen regelmäßig, aber die Gäste ließen keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit.
Die Formkurve der Gastgeber war gemischt. Drei Wochen zuvor noch 34:27 gegen Hamm-Westfalen, dann 30:24 gegen Bergischer. Doch die Niederlagen gegen Lübeck-Schwartau und KOBURG 2000 warenntete. Interessant wird es bei den Gästen: Nach 30:39 gegen Lemgo und 30:40 gegen Magdeburg folgte am 14. August 28:31 gegen Flensburg-Handewitt. Drei Niederlagen in Folge vor diesem Spiel.
Eisenach hatte also nicht viel zu verlieren. Der Aufschwung gegen Wetzlar (38:33) und Hamburg (33:40) war vorhanden. In Dormagen setzten sie ihn fort. Der Platz war schwer, doch die Gäste agierten strukturierter. Tore fielen in Wellen, aber die Differenz wurde nie kleiner.
Was bleibt, ist die Tabelle. Nach diesem Ergebnis rutschte Dormagen weiter ab, während Eisenach sich in der vorderen Hälfte festigte. Fünf Spiele, fünf Niederlagen – so sieht ein Start aus, der keine Entschuldigungen duldet. Der Pokal ist kein Wettbewerb für Aufholjagden. Er ist ein Wettbewerb für Präsenz. Und die hatte an diesem Tag die Mannschaft aus Thüringen.