Bei den Mittelmeerspielen setzte sich die Türkei U20 am 24. August 2026 in der Gruppenphase mit 3:0 gegen Nordmazedonien U21 durch. Die Gastgeber zeigten von Beginn an, wer hier das Sagen haben wollte. O. Ozcan übernahm die Verantwortung für das Ergebnis.
In der 26. Minute öffnete sich das Torbild. Ozcan nutzte eine Gelegenheit und brachte seine Mannschaft in Führung. und dann war die Spannung weg, der Gegner fand keinen Rhythmus mehr. Die Türken behielten den Ball und den Kopf.
Vier Minuten vor der Pause folgte der zweite Treffer desselben Spielers. Wieder Ozcan, wieder eine klare Situation. interessant wird es, wenn man sich ansieht, wie Nordmazedonien reagiert — oder besser gesagt, wie es nicht reagierte. Das Team verlor den Faden.
Nach der Halbzeitpause, in der 59. Minute, entschied Ozcan das Spiel endgültig. Drei Treffer, alle von einem Mann, alle in der ersten Halbzeit und kurz nach dem Seitenwechsel. nebenbei ist das eine Leistung, die man nicht einfach vergisst.
Die Statistik liegt auf der Hand: Drei Tore, drei Minuten Unterschied zwischen erstem und letztem Treffer. Was die Zahlen nicht zeigen, ist die psychologische Komponente. Ein Team, das nach zwei Toren aufgibt, hat schon verloren.
Für Nordmazedonien U21 bedeutet das ein weiterer Rückschlag. Nach der 0:0-Premiere gegen Tunesien und den Niederlagen gegen die USA und Bulgarien wächst der Druck. Die Türken hingegen gehen mit Selbstvertrauen in die nächste Runde.
Was bleibt, ist die Frage nach der Konstanz. Ozcan trifft dreimal in einem Spiel, aber kann das System dahinter wiederholt werden? Die Trainerarbeit wird zeigen, ob das kein Einzelfall bleibt.