Am Sonntagabend trafen UNAN Managua und Managua in der siebten Runde der Apertura aufeinander, und die Gäste gewannen mit 2:0. J. A. Martinez eröffnete nach fünf Minuten die Torschützenliste, N. Gomez sorgte in der 59. Minute für die Entscheidung. interessant wird es bei der Betrachtung der Zahlen: die Gastgeber hatten zwar mit 79 Angriffen eine ordentliche Anzahl, doch die Gäste kontrollierten mit 106 Angriffen und 62 Prozent Ballbesitz das Tempo.
Das erste Tor fiel früh, und dann kam die Pause. UNAN Managua versuchte, über Flanken und Eckbälle — vier Stück — Gefahr zu erzeugen, doch die Abwehr der Gäste stand stabil. nebenbei sei bemerkt, dass die Gastgeber drei Gelbe Karten sahen, während Managua mit einer auskam. Die Statistik zeigt: drei Schüsse auf das Tor bei UNAN, sieben bei den Besuchern.
In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig am Bild. Managua liefen früh an, brachten die Ecke gefährlich vors Tor, und N. Gomez nutzte eine Chance in der 59. Minute. Die Gastgeber standen falsch im Aufbau, konnten den Rückstand nicht wettmachen. interessant wird es bei der Frage, warum die hohen Angriffszahlen bei UNAN nicht in Tore mündeten — die Gäste hielten dreimal in Folge die null.
Die Tabelle spricht eine deutliche Sprache. Managua liegt mit 18 Punkten aus sechs Spielen an der Spitze, ungeschlagen. UNAN Managua folgt mit 14 Punkten nach sieben Partien auf Platz drei. Die Gäste beendeten die Negativserie insofern nicht — sie hatten keine — sondern verlängerten vielmehr ihre positive Serie. und dann zeigt sich: ein Derby mit eigener Rechnung, bei dem die Favoritenrolle der Gäste nicht übertrieben wirkt.