Universidad Católica gewinnt mit Eigenmann-Fehler und Spätsieg
Universidad Católica hat in der Primera División am Samstag mit 2:0 gegen Cobreosal gewonnen. Das Spiel endete in der 90.+5. Minute, als F. Zampedri den zweiten Treffer erzielte. Nebenbei zeigt sich: Der Sieg war nicht selbstverständlich, denn die Gäste hatten in den letzten Spielen auch mehr zu bieten.
Die erste Zäsur kam bereits in der 17. Minute, als J. Diaz ausgewechselt wurde. Interessant wird es dann in der 60. Minute: G. Pacheco vergibt ein Eigentor. Damit ging die Führung an die Gastgeber, die bis dahin eher unter Druck standen. Und dann kam die zweite Entscheidung.
In der 91. Minute traf F. Zampedri. Das Tor war der Endspurt eines Spiels, in dem die Gastgeber ihre Chancen nicht ausnutzten. Sie schossen sechsmal ins Tor, aber nur einer ging rein. Viele Schüsse, wenig Ergebnis. Die Statistik lügt nicht: 13 Schüsse, zwei Treffer.
Eigentor und Spätziel – das reichte für die Tabelle. Universidad Católica bleibt auf Platz zwei mit 39 Punkten. Cobreosal liegt weiterhin auf Rang 15 mit 21 Punkten. Der Abstand bleibt gleich, die Situation ändert sich nicht.
Was auffällt: Die Gastgeber kontrollierten den Ball mit 58 Prozent. Aber Kontrolle allein gewinnt keine Spiele. Man sieht das an den zwei großen Chancen, die sie erzeugten. Zwei. Und nur eine nutzten sie真正. Der Rest war Hintergrund.
Die Gäste hatten es schwer, besonders nach dem Eigentor. Sie schafften nur drei Treffer auf Ziel von acht Schüssen. 38 Prozent Genauigkeit. Das ist kein Wert, der Siege bringt. Aber es zeigt auch: Cobreosal kämpfte weiter, auch wenn die Karten nicht halfen. Drei Gelbe Karten, keine Rote.
Am Ende bleibt die Erkenntnis: In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht. Sie zählt nur am Ende der Saison. Bis dahin ist jede Begegnung ein neuer Anfang. Und dieser war für die Gastgeber ausreichend.