Im Achtelfinal der rumänischen Pokalrunde setzte sich Universitatea Cluj am Montagabend mit 1:0 gegen Petrolul Ploiești durch. Das Spiel endete nach einer roten Karte und einem späten Treffer, der den Gang der Partie bestimmte.
Die erste Halbzeit wurde von Disziplinproblemen geprägt. In der 35. und 36. Minute zeigten die Schiedsrichter die gelbe Karte, und dann fiel in der 39. Minute die rote für A. Chintes. Petrolul spielte fortan zu zehnt, und nebenbei wurde in der 43. Minute A. Gheorghita ausgewechselt, bevor die Pause kam.
Nach dem Seitenwechsel kamen mehrere Wechsel. In der 46. Minute kamen P. Papp und D. Israel für Cluj, und in der 55. Minute brachte der Trainer drei Spieler gleichzeitig. Interessant wird es dann, als in der 57. Minute R. Jerdea und C. Huseynov für Petrolul ins Spiel kamen.
Der entscheidende Moment kam in der 73. Minute. I. Macalou traf und gab Cluj den Vorsprung. Die Gäste standen tief und kompakt, konnten den Ausgleich nicht mehr erreichen. In der 82. Minute wurde noch einmal O. Mendy eingewechselt, aber das Spiel war bereits entschieden.
Die Statistik zeigt ein ausgeglichenes Bild. Beide Teams hatten 50 Prozent Ballbesitz, Cluj legte mit 104 Attacken vor, Petrolul mit 105. Von sieben Treffern auf Ziel landeten sechs daneben, bei den Gästen war es drei von drei. Die roten Karte veränderte das Verhältnis, aber die Chancen blieben knapp.
Das Ergebnis beendet die Serie der Gastgeber. Am 28. August hatte Petrolul noch 3:2 gewonnen, jetzt dreht sich die Rechnung. Cluj steht mit diesem Sieg im Achtelfinal, während Petrolul den Weg in die nächste Runde verpasst hat.