Gorica gewinnt das Elfmeterschießen nicht — drei Tore in der Verlängerung entscheiden
Uskok Klis und HNK Gorica trafen sich am 9. September 2026 in der Runde der 32 des Cups. Das Spiel endete 1:3 für die Gäste. D. Babić eröffnete bereits in der vierten Minute, B. Bogojević glich in der 76. Minute aus, und dann kamen P. Mijić in der 99. sowie J. Pranjić in der 114. Minute zum Erfolg.
interessant wird es bei den Zahlen: beide Teams hatten zwei Treffer aufs Tor. Uskok verfügte über 40 Prozent Ballbesitz, Gorica über 60. Doch 129 Angriffe gegen 102 sagen wenig über die Qualität der Chancen aus. Der Platz war schwer, das sah man an den 21 Eckbällen der Gastgeber gegen 12 der Gäste.
Uskok hatte in der Vorrunde vier Siege und eine Niederlage eingesammelt — 4:1 gegen Varžtek Varaždin, 0:1 bei Dugo Selo, 3:0 gegen Podravina Ludbreg, 3:0 gegen Grobničani Čavle. In der Verlängerung aber verlor die Mannschaft die Nerven. Der Routinier beruhigte das Spiel nicht, als es darauf ankam.
Gorica kam aus einer Reihe von Ergebnissen, die wenig Hoffnung schenkten: 0:1 bei Dynamo Zagreb, 0:0 gegen Rijeka, 0:2 bei Slaven Belupo, 1:2 gegen Hajduk Split, 1:3 gegen Lokomotiva Zagreb. Nebenbei bemerkt: In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht. Die Gäste machten den Deckel drauf.
Vier Gelbe Karten für Uskok, zwei für Gorica. Keine Rote für beide Seiten. Uskok verließ den Platz mit 102 Angriffen und fünf Ecken, Gorica mit 129 Angriffen und zwölf Ecken. Der Vorsprung wurde über die Zeit gebracht — nicht durch Überlegenheit, sondern durch zwei mehr Minuten.
Das Ergebnis bedeutet für Gorica den Einzug in die nächste Runde. Für Uskok bedeutet es das Ende einer Saison, die mit 4:1 begann und mit 1:3 endete. Der Unterschied zwischen vierzig und sechzig Prozent Ballbesitz ist in der Verlängerung egal. Drei Tore entscheiden.