In der Runde der 64 des italienischen Pokals setzte sich Venezia am Freitagabend mit 3:2 gegen Modena durch. Das Spiel am 15. August 2026 war geprägt von einer klaren Dominanz der Gastgeber im Aufbauspiel, doch im entscheidenden Moment zeigte sich die Effizienz der Gäste. Der Sieg bedeutet für Venezia den Einzug in die nächste Runde, während Modena trotz der Niederlage eine solide defensive Leistung ablieferte.
Die ersten zwanzig Minuten bestimmten den Verlauf des Spiels. G. Ambrosino erzielte bereits in der 17. Minute die Führung für die Heimmannschaft. Modena reagierte schnell und glich durch A. Adams in der 26. Minute aus. Und dann kehrte Ambrosino zurück, um in der 39. Minute das 2:1 herzustellen, bevor die Halbzeitpause eintrat. Die Gäste blieben trotz des Rückstands ruhig.
Interessant wird es in der zweiten Halbzeit, als Modena den Druck erhöhte. Nach mehreren Auswechslungen in der 74. Minute fanden die Gäste ihren Rhythmus. J. Yeboah traf in der 83. Minute und A. Adams folgte in der 85. Minute zum 2:2. Venezia musste sich nun gegen den Sturm der Gäste behaupten und überstand die Phase dank einer soliden Abwehr.
Nebenbei zeigten die Statistiken ein unterschiedliches Bild. Venezia kontrollierte 62 Prozent des Balls und absolvierte 102 Angriffe, während Modena nur 32 versuchte. Die Gastgeber schossen 23 Mal, wobei 10 Treffer ins Ziel gingen, Modena kam auf 10 Schüsse mit nur vier Treffern. Die erwarteten Tore (xG) lagen bei 1,92 für Venezia und 1,34 für Modena. Die Zahlen deuten darauf hin, dass Modena die wenigen Chancen nutzte, die es bekam.
Am Ende stand ein knapper Sieg für Venezia, der durch zwei gelbe Karten für Modena und eine für Venezia unterstrichen wurde. Die Partie war ein Beispiel dafür, wie schnell das Spiel umschlagen kann. Der nächste Gegner wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben.