Im Finale des rumänischen Pokals setzte sich Botoșani am 20. August 2026 mit 3:1 gegen Viitorul Sălămbău durch. Die Gäste sicherten sich den Titel in Bukarest, nachdem sie in der ersten Halbzeit bereits die Weichen gestellt hatten. Viitorul hatte mit dem Treffer von Gabriel Gama in der 18. Minute noch die Führung geholt, doch zwei schnelle Gegentreffer änderten den Lauf des Spiels.
Interessant wird es, wenn man den Ablauf betrachtet. Gama hatte Viitorul früh in Führung gebracht, doch dann kamen die Gäste zurück. Z. Mitrov glich in der 38. Minute aus, und J. Markovic drehte die Partie in der 41. Minute. Nebenbei fiel auf, dass Viitorul nach dem Rückstand nicht mehr zur Ruhe kam. In der 60. Minute fiel ein weiterer Treffer, der den Sieg endgültig besiegelte.
Die Zahlen bestätigen das Bild. Botoșani dominierte mit 60 Prozent Ballbesitz und absolvierte 118 Angriffe, während Viitorul auf 40 Prozent und 96 Angriffe kam. Von den Schüssen traf Botoșani sieben ins Tor, Viitorul nur zwei. Interessant wird es, wenn man die Effizienz vergleicht: Zwei Treffer aus vier Treffern auf Ziel versus drei aus vierzehn.
Der Sieg bedeutet für Botoșani den Pokalgewinn, für Viitorul das Ende einer Saison, die mit einem 2:0 gegen Dynamo Bukarest im Mai noch Hoffnung gemacht hatte. Die Gastgeber verloren ihre letzten Spiele gegen Metalloglobus mit 1:3 und gegen Gloria Bistrița mit 1:2. Die Gäste hingegen gewannen nicht in Folge, aber das Finale reichte.