Am Freitagabend trafen Железничар-Панчево и Радник Сурдулица in der Super Liga aufeinander. Die Partie endete mit 5:1 für die Gastgeber. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie sich das Spiel entwickelte — nicht nur am Ergebnis, sondern an den Momenten, die es bestimmten.
Luka Zorić eröffnete die Rechnung nach elf Minuten. Железничар-Панчево kontrollierte von Beginn an, und nebenbei sammelten sie Gelbe Karten: Stojanović, Kosiah, Simão Pedro, Sabo — vier in der ersten Halbzeit. Janko Jevremović verdoppelte nach dem Seitenwechsel. Und dann kam Kwaku Karikari.
Karikari traf in der 61., 72. und 90.+2. Minute. Der vierte Treffer durch Aleksa Kuljanin in der 67. Minute zeigte, dass die Gastgeber nicht nur auf einen Spieler setzten — Karikari war der Motor, aber nicht der einzige. Radnik blieb weitgehend passiv, die Gelben für Novaković und Kuljanin (Gastgeber) zeugten von einer Partie, die schnell entschieden war.
Die Zahlen sprechen für sich: Железничар-Панчево hatte 63 Prozent Ballbesitz, 117 Angriffe und 9 Schüsse aufs Tor. Radnik kam auf 37 Prozent, 80 Angriffe und 2 Treffer aufs Ziel. Viele Schüsse, ein Tor — das ist keine Frage von Qualität allein, sondern von Umsetzung. Железничар-Панчеvo kreierten 6 Big-Chances, Radnik nur 1.
In der Tabelle bleibt die Situation unverändert: Железничар-Панчево steht auf Platz 7 mit 8 Punkten nach 5 Spielen, Радник Сурдулица auf Platz 8 mit ebenfalls 8 Punkten nach 6 Partien. Die Gastgeber brachen eine Serie ohne Sieg — drei Spiele ohne Treffer davor. Radnik verlor nach zwei Siegen in Folge. Der Unterschied zwischen den Teams liegt nicht in der Tabelle, sondern in der Art, wie sie das Spiel gestalteten.