Chengdu siegt knapp in Zhejiang
Chengdu Roncheng hat sich in der 23. Runde der Superliga mit 3:2 gegen Zhejiang Professional durchgesetzt. Der Sieg der Tabellenführer kam nicht ohne dramatische Wendungen aus. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie viele Chancen beide Seiten ließen und wie wenige davon verwertet wurden.
Park Jin-Seob eröffnete bereits in der vierten Minute die Partie für die Hausherren. Und dann kam die Situation, die das Spiel veränderte: ein Elfmeter wurde nach VAR-Prüfung zugesprochen, A. Mitrita verwandelte in der 21. Minute zum 2:0. Nebenbei fiel auf, dass Wang Ziming zwei Tore annulliert bekam — in der 25. und 26. Minute. Die Szene ging in die Überprüfung, und beide Male blieb es bei der Entscheidung.
Felipe Silva glich in der 42. Minute aus. Sein zweites Tor folgte in der 69. Minute, und Abduweli Behram sicherte in der 90. Minute den Sieg. Eine interessante Sache: Silva hatte selbst vier Minuten zuvor ein Tor wegen Abseits verloren. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz — nein, das war nicht Silva, aber es zeigt, wie schnell sich die Stimmung wenden kann.
Die Auswechslungen kamen früh und oft. Liu Haofan musste in der 46. Minute weichen, Tao Qianglong und Wang Ziming folgten in der 65. Minute. Die Gäste wechselten in der 77. Minute doppelt, Cheng Jin und Felippe Cardoso brachten frische Kräfte in die Schlussphase.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte als das Ergebnis. Die Gäste schossen 15 Mal, davon nur fünf aufs Tor — die Quote ist gestiegen, aber nicht im positiven Sinne. Die Hausherren waren präziser: sieben Treffer auf Ziel bei neun Versuchen. possession lag bei 54 zu 46 Prozent für Chengdu, aber viele Angriffe endeten ohne Gefahr.
Die Tabelle zeigt nun einen klaren Unterschied: Chengdu führt mit 52 Punkten nach 26 Spielen, Zhejiang bleibt an zehnter Stelle mit 28 Punkten. Der Sieg beendet die Serie der Gäste, die seit dem 8. August keine Partie mehr gewonnen hatte. Ein Derby mit eigener Rechnung, bei dem die Details den Ausschlag gaben.