Meg Jones fordert Fruchtbarkeits-Hilfe für Rugby
Die Kapitänin der englischen Rugby-Frauen verlangt finanzielle Unterstützung bei Fruchtbarkeitsbehandlungen, wie sie Fussball-Klubs bereits anbieten. Der Verband RFU zeigt sich offen.
Meg Jones, Kapitänin der englischen Rugby-Nationalmannschaft der Frauen, fordert finanzielle Unterstützung für Fruchtbarkeitsbehandlungen im Rugby.
Auslöser sind die Ankündigungen des spanischen Fussballverbands und des FC Chelsea, das Einfrieren von Eizellen sowie weitere Fruchtbarkeitsbehandlungen finanziell zu unterstützen. Im Podcast "Good, the Scaz and the Rugby" nannte Jones diese Entscheidungen "klasse" und sagte, England solle "das auch aufgreifen".
Daraufhin erzählte ihre Nationalmannschaftskollegin Hannah Botterman, sie und ihre Partnerin Georgia Evans, walisische Nationalspielerin, hätten sich ebenfalls mit dem Thema künstliche Befruchtung befasst.
Der englische Verband RFU verfügt über eine Mutterschaftsregelung, von der unter anderem Abbie Ward, Lark Atkin-Davies und Zoe Aldcroft bereits Gebrauch gemacht haben. Bei Fruchtbarkeitsbehandlungen zahlt der Verband pro Behandlungszyklus eine Woche bezahlte Freistellung, auch für Untersuchungstermine. Eine finanzielle Unterstützung etwa für das Einfrieren von Eizellen gibt es bislang nicht, offen zeigt sich der Verband für das Thema aber.
Hält der Druck aus den eigenen Reihen an, könnte die Frage der Fruchtbarkeitsförderung in den kommenden Monaten auf die Agenda der RFU rücken.
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