Im Estadio Balaidos trafen am Samstagabend die Reserve von Celta Vigo auf Sabadell. Das Spiel in der Segunda División endete unentschieden, 1:1. Die Gastgeber gingen früh in Führung, doch die Gäste glichen aus und hielten bis zum Ende.
Sechs Minuten waren gespielt, da traf Álvaro Marin Sesma. Er nutzte eine Lücke im Abwehrverbund, schob vorbei und legte den Grundstein für die erste Halbzeit. Nebenbei fiel auf, wie ruhig die Szene ablief - kein großer Sturm, sondern ein präziser Moment.
Dann kam die Antwort. Dreißig Sekunden nach der ersten Gelben Karte für Pere Pons in der zwanzigsten Minute erzielte Edgar Gonzalez den Ausgleich. Er hatte sich im Strafraum frei gespielt, erhielt den Ball und verwandelte. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie Sabadell nach der Führung suchte - nicht mit langen Bällen, sondern über die Außenbahnen.
In der zweiten Halbzeit verschärfte sich das Spiel. Von der fünften Minute an sammelten sich die Karten: Català und Orriols Cerarols erhielten beide Gelb, gefolgt von drei Changes bei Celta. Die Gastgeber versuchten, das Tempo zu drosseln, spielten zurück in die eigenen Reihen. Und dann kam die gelbe Karte für Anxo Rodríguez Álvarez in der siebten Minute.
Die Statistik zeigt ein typisches Bild. Sabadell besaß den Ball länger, fünfzigdrei Prozent, und schoss mehr - zwei Treffer auf dem Ziel, aber keine Entscheidung. Celta mit vierzigseven Prozent Besitz war kompakter, nur ein Schuss auf Ziel, aber der reichte für den Vorsprung. Erwartete Tore: nullfünfneun zu nulldreiundsechzig. Die Zahlen lügen nicht, aber sie erzählen auch nicht alles.
Auf der Tabelle bedeutet das Ergebnis wenig Veränderung. Celta bleibt auf Platz fünfzehn mit acht Punkten nach sieben Spielen. Sabadell hält sich am achten Tag mit zwölf Punkten auf Position sieben. Vorher hatte die Reserve von Vigo zwei Niederlagen in Folge, jetzt endlich ein Punkt. Sabadell hingegen verlor den Sieg, den sie sich erarbeitet hatten.