Meppen empfing Hamburg im Achtelfinal-Qualifikationsmodus des DFB-Pokals der Frauen. Das Spiel endete 1:2 für die Gäste aus der Hansestadt. Der Pokal geht damit weiter für die Hamburgerinnen, während Meppen die Saison in dieser Konkurrenz beendet hat.
Nebenbei zeigt die aktuelle Form der Teams den Unterschied. Meppen kam in den letzten Spielen nicht über eine Niederlage hinaus — 0:2 bei Hertha Berlin, 0:1 gegen Viktoria Berlin. Davor gab es zwei Siege, aber die Reihenfolge der Ergebnisse spricht für sich. Hamburg wiederum holte 5:1 gegen Nürnberg, verlor dann aber auch gegen Werder Bremen.
Und dann wird es interessant, wenn man die Tabelle betrachtet. Meppen steht viert mit null Spielen und null Punkten — die Saison hat gerade erst begonnen, die Tabelle sagt noch nichts. Das ist ein Hinweis darauf, dass der Aufschwung vielleicht noch kommt, aber bisher ist nichts zu sehen.
Was Hamburg betrifft: Vier Spiele, ein Sieg, zwei Remis, eine Niederlage. Der Unterschied zu Meppen liegt nicht nur in den Ergebnissen, sondern in der Stabilität. Die Hamburgerinnen konnten jederzeit einen Gang zulegen, wie man es von einer Mannschaft erwartet, die in der ersten Liga spielt.
interessant wird es bei der Frage, was dieser Sieg bedeutet. Hamburg bleibt im Pokal, Meppen muss sich mit dem Ende zufriedengeben. Die Differenz von einem Tor ist knapp, aber im Pokal zählt nur das Weiterkommen. Der Kapitän zog die Mannschaft mit, sozusagen — auch wenn hier keine Spielerin genannt werden kann.