Im Endspiel der COSAFA U20 Championship setzte sich Südafrika am Samstag mit 2:1 gegen Mosambik durch. Die Partie endete in der regulären Spielzeit, eine rote Karte in der 91. Minute sorgte noch für zusätzliche Spannung. Der Titel geht damit an den Gastgeber, der zuvor bereits drei Spiele ungeschlagen absolviert hatte.
Seit der ersten Minute sah man einen offenen Kampf. O. Booysen erzielte in der 28. Minute die Führung für Südafrika, und schon eine Minute später glich M. Comecar aus. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie schnell die Gastgeber nach der Ausgleichsmarke reagierten. In der 58. Minute traf S. Mendes erneut und stellte den Vorsprung wieder her.
Die Partie bekam eine neue Dimension, als M. Macombe in der 91. Minute die rote Karte sah. Nebenbei ist anzumerken, dass Mosambik damit nicht nur den Finalverlust hinnehmen musste, sondern auch den letzten Moment des Spiels verlor. Südafrika hielt die Nerven und brachte die Führung sicher über die Ziellinie.
Die Tabelle vor dem Finale zeigt den Kontext: Südafrika führte mit neun Punkten aus drei Siegen, Mosambik lag mit sechs Punkten auf Platz zwei. Die Gastgeber waren früh durch die Gruppenphase gekommen, die Gäste hatten einen Verlustpunkt zu verkraften. Diese Ausgangslage prägte den Charakter des Endspiels.
Die jüngsten Ergebnisse beider Teams illustrieren den Zustand vor dem Finale. Südafrika hatte zuletzt gegen Zambias U20 mit 4:2 gewonnen, Mosambik schlug Namibia mit 3:0. Beide Seiten kamen mit Vertrauen in den Finaltag, doch nur eine Mannschaft konnte den Titel gewinnen.
Der Gewinn des COSAFA-U20-Turniers bedeutet für Südafrika, dass die Entwicklung der Jugendmannschaft weiter voranschreitet. Mosambik bleibt mit sechs Punkten auf Platz zwei der Vorrunde, während der Gastgeber nun den Titel nach Hause bringt. Das Spiel war ein Beispiel dafür, wie entscheidend einzelne Momente eine Partie wenden können.