Im Finnmarkhallen traf Altå auf Tromsø in der Runde der 64 des norwegischen Pokals. Die Gäste gewannen 2:1 und standen damit in der nächsten Runde. Der Sieg kam nicht überraschend, wenn man die letzten Auftritte beider Mannschaften betrachtete.
K. Holsbo hatte Altå in der elften Minute in Führung gebracht. Der Treffer kam ohne große Vorbereitung, der Ball war einfach da, als er ihn schoss. Die Gastgeber warteten seit Wochen auf einen Sieg, und dieser Moment schien ihn zu bringen.
H. Larsen glich in der 35. Minute aus. Ab da spielte Altå vorsichtiger, vielleicht zu vorsichtig. Der Ausgleich saß, und plötzlich war die Führung nicht mehr so sicher, wie sie sich angefühlt hatte.
V. Erlien fand in der 88. Minute das entscheidende Tor. «Und dann» — so begann der Wendepunkt, ohne dass Altå es kommen sah. Der Treffer fiel spät, und damit war die Partie entschieden.
Interessant wird es bei den Statistiken. Beide Teams wiesen dieselben Werte auf: 0 Ecken, 0 Schüsse aufs Tor, 0 daneben. Und dennoch 2:1. Nebenbei erwähnenswert: Altå erhielt eine Gelbe Karte, Tromsø nicht.
Altå kam nach einem 2:1 gegen Boscöpk, gefolgt von einer Serie ohne Erfolg. Tromsø hatte in den letzten Spielen nur einen Sieg verzeichnet — 5:0 gegen Ulfstind. «Seit acht Spielen ungeschlagen» hatte keiner der beiden, aber das war nicht der Punkt.
Für Altå bedeutet das Aus in der Runde der 64. Tromsø steht mit einem Bein in der nächsten Runde. Der Unterschied zwischen den Mannschaften zeigte sich nicht in den Zahlen, sondern in den drei Momenten, die den Match bestimmten.