Am Samstag, den 20. September 2026, trafen die Heilbronner Falken im Rahmen der Oberliga Süd auf die Kaufbeurer Mannschaft. Das Spiel endete 4:1 für die Heimmannschaft. «Und dann» war es genau diese Begegnung, die zeigte, dass die eigene Spielstätte immer noch eine Rolle spielt, unabhängig von den aktuellen Platzierungen.
Die Heilbronner gingen nach einer schwachen Vorrunde mit neuer Energie in die Partie. In der letzten Woche hatte man noch 1:2 gegen Deggendorf verloren, doch am Samstag zog man die Fäden selbst. Die Gäste, die zuvor 2:0 gegen Tölzer Löwen gewonnen hatten, kamen nie richtig in die Zweikämpfe. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie schnell die Heimmannschaft den Rhythmus übernahm.
Kaufbeuren stand nach dem Sieg gegen die Löwen eigentlich auf einem guten Weg. Doch am Sonntagmorgen änderte sich die Stimmung schnell. Die Heilbronner spielten die erste Hälfte dominant und bauten einen Vorsprung auf, den die Gäste nicht mehr einholen konnten. «Nebenbei» fiel dabei auf, dass die Kaufbeurer nicht mehr so klar im Zentrum agierten wie am Vortag.
Die Tabelle zeigt nach diesem Spiel keine nennenswerten Veränderungen für die Platzierungen. Beide Teams haben bisher nur ein Spiel absolviert, die Heilbronner mit 0 Punkten, die Kaufbeurer ebenfalls mit 0 Punkten – was bedeutet, dass die Oberliga Süd erst am Anfang steht. Doch das Ergebnis von 4:1 spricht für sich: Die Heimmannschaft hat gezeigt, dass sie sich gegen starke Gegner behaupten kann.
Unser Vorschlag für dieses Spiel lautete auf einen Sieg der Gäste mit einer Sicherheit von 91 %. Der Einsatz war hoch, die Prognose lag daneben. Was den Lauf des Spiels brach, war die Art, wie die Heilbronner von der ersten Minute an Druck aufbauten und die Kaufbeurer nicht zum Durchatmen kamen. «Ein Fehler entscheidet» – und in diesem Fall war es die defensive Aufstellung der Gäste, die nicht auf die Heimmannschaft abgestimmt war.