Im Finale des Copa Campeones setzte sich Inter Miami am Mittwochabend gegen Cruz Azul durch. Das Spiel endete 2:0 für die Gastgeber aus Miami. Messi eröffnete die Bilanz in der 24. Minute, Casemiro verteidigte den Vorsprung im Schlussviertel.
Die erste Halbzeit bestimmte vor allem Messi. Sein Treffer in der 24. Minute gab Inter Miami die Führung, die bis zur Pause Bestand hatte. In der 41. Minute sah Galarza die Gelbe Karte, und kurz nach der Pause wechselte Trainer Carles Puigdemont gleich doppelt. Rotondi und Orozco kamen für Cruz Azul, während Galarza selbst in der 62. Minute ausgewechselt wurde.
Interessant wird es in der zweiten Halbzeit. Cruz Azul spielte die zweite Hälfte in Überzahl, denn Shaw erhielt erst spät die Gelbe Karte. Die Gäste attackierten mehr, doch die Torschüsse gingen oft daneben. Berterame und Caicedo kamen für Inter Miami, gleichzeitig tauschte Cruz Azul drei Spieler auf einmal aus. Marquez, Lira und Fernandez waren darunter.
Die Statistik zeigt ein interessantes Bild. Cruz Azul hatte mit 90 Angriffen die Oberhand, Inter Miami kontrollierte mit 48 Prozent Ballbesitz das Spiel. Die Quote ist gestiegen bei den Miamiern: von drei Treffern auf dem Ziel landeten genau drei. Cruz Azul verschoss mehr, vier Schüsse gingen auf das Tor, doch nur einer fand den Weg ins Netz.
Der Routinier Casemiro beruhigte das Spiel in der 81. Minute. Sein Treffer sorgte dafür, dass die Gastgeber den Schlussschrei überstanden. Die Gelben Karten für Fernandez und Shaw kamen in der Schlussphase, als die Gäste verzweifelt nach dem Ausgleich suchten. Ein verhängnisvoller Fehler, der den Deckel draufmachte.
Das Ergebnis bedeutet für Inter Miami den Triumph im Copa Campeones. Cruz Azul bleibt mit vier Siegen und zwei Niederlagen in den letzten fünf Spielen ohne Trophäe. Die Gäste hatten die bessere Statistik, doch in solchen Spielen zählt die Tabelle nicht. Drei Minuten Nachspielzeit reichten, um die Partie zu beenden.