Lockerien-Temse und Dender trafen sich am 1. August im Rahmen von Freundschaftsspielen. Das Endresultat fiel eindeutig aus: 3:0 für die Heimmannschaft. Solche Spiele dienen der Vorbereitung, doch hier ging es um mehr als nur um Fitness.
Der Matchbeginn war rasch entschieden, V. R. Mabanza traf bereits in der ersten Minute. Interessant wird es, wenn man bedenkt, wie schnell das Spiel offen stand. Dender konnte sich kaum sammeln, und nebenbei fiel auf, dass die Gäste von Anfang an unter Druck agierten.
Zwischen den Halbzeiten kam der zweite Treffer, in der 34. Minute erhöhte die Heimelf. Es sah so aus, als hätten sie das Spiel im Griff, und dann kam der nächste Schritt. Dender reagierte nicht effektiv, was den Vorsprung festigte. Man konnte sehen, dass die Ballbesitzverteilung zugunsten der Gastgeber verlief.
Gegen Ende fiel der dritte Treffer, in der 81. Minute war es vorbei. Die Gastgeber brachten es über die Zeit, und dann war die Partie entschieden. Dender hatte keine Chancen mehr, die Defensive war zu weit zurückgefallen. Oft entscheidet so ein spater Treffer die Stimmung für das nächste Spiel.
Die Statistiken zeigen ein interessantes Bild. Dender hatte 43 Angriffe und 6 Ecken, wahrend Lockerien-Temse auf 37 Angriffe und 3 Ecken kam. Nebenbei fiel die Ballbesitzquote auf: 55 Prozent für die Heimmannschaft. Viele Angriffe ohne Tore sagen wenig aus, wenn die Konversion fehlt.
Die Gastgeber kamen gut an, sie gewannen 2:0 gegen Zelzate und hatten zuvor ein 1:2 gegen NAC Breda kassiert. Dender hingegen kampfte mit Ergebnissen, ein 1:2 gegen Zulte Waregem lag zurück. Und dann kam dieser Auftritt, der die Formkurve der Heimmannschaft bestatigte.
Das Spiel war klar, die Distanz zwischen den Mannschaften zeigte sich in der Tordifferenz. 3:0 ist ein Ergebnis, das Vertrauen schopft. Fur Dender bleibt die Frage nach der Effizienz.