In der fünften Runde der Ligat ha-Al setzte sich Hapoel Katamon Jerusalem mit 4:2 gegen Maccabi Petah-Tikva durch. Der Sieg der Gäste, interessant wird es gleich, bedeutete für die Gastgeber einen weiteren Rückschlag nach den Niederlagen gegen Beitar Jerusalem und Ironic Tiv'erjadia. Die Gastgeber lagen nach drei Minuten bereits in Rückstand, als N. Vrasana zum 1:0 traf. Und dann folgte wenig später der zweite Treffer durch Andrew Idoko, der die Gäste in den Vordergrund rückte.
Die Gastgeber kamen besser ins Spiel und drückten den Ball ins gegnerische Drittel, doch die Effizienz fehlte. José Cortés reduzierte kurz vor der Pause auf 1:2, bevor die Halbzeitpause kam. In der 54. Minute glich Liran Hazan aus – es sah so aus, als könnte Maccabi Petah-Tikva noch um die Wende kommen. Nebenbei fiel auf, dass fünf Spieler gleichzeitig in der Halbzeitpause gewechselt wurden, was die Taktik der Gastgeber veränderte.
Dann kam die Szene, die das Spiel entschied. In der 55. Minute erzielte N. Vrasana seinen dritten Treffer und damit ein Hattrick. Maccabi Petah-Tikva versuchte weiter, das Spiel zu drehen, doch die Gäste nutzten jede Gelegenheit. Die Nummer 19 der Gäste wurde in der 65. Minute ausgewechselt – nach einem Abend, der in die Geschichte der Liga eingehen wird. Ein Fehler entscheidet oft, und hier war es die Abwehr, die nicht standhielt.
Die Statistiken zeigen ein Bild, das nicht zum Ergebnis passt. Maccabi Petah-Tikva kontrollierte 68 Prozent des Spiels, hatte 23 Schüsse – neun davon aufs Tor – und erzeugte vier Großchancen. Die Gäste brauchten nur 14 Schüsse, acht aufs Tor, und nutzten ihre Möglichkeiten zuverlässiger. Die erwarteten Tore lagen bei 2,24 für die Gastgeber und 2,07 für die Gäste – doch die Realität sah anders aus.
Für die Tabelle bedeutet das: Hapoel Katamon Jerusalem bleibt auf dem sechsten Platz mit sieben Punkten aus fünf Spielen. Maccabi Petah-Tikva rutschte weiter ab und liegt weiterhin auf Rang acht mit sechs Punkten. Die Gäste hatten zuvor gegen Ironic Tiv'erjadia nur unentschieden gespielt, doch gegen die Gastgeber zeigten sie, was sie können. Das Geld fliesst auf die Gastgeber – doch heute war es umgekehrt.